Diana Ketler, Klavier

Diana Ketler

"A high level of pianism with an unusual musical intelligence. She will make her mark in the future" - so beschrieb der Komponist György Ligeti die Pianistin Diana Ketler nach einem Konzert in London 2001 wurde Diana als Professorin für Klavier an der Royal Academy of Music in London berufen und gab seitdem Meisterkurse in England, Lettland, der Tschechischen Republik, Spanien, Rumänien und Japan. Diana ist künstlerische Leiterin des Chiemgauer Musikfrühlings in Traunstein. Aus einer bekannten Musikerfamilie aus Riga stammend, erhielt Diana Ketler den ersten Klavierunterricht mit fünf Jahren. Im Alter von 12 Jahren debütierte sie unter dem berühmten Dirigenten Vassily Sinaisky. Sie studierte in Riga an der Musikakademie, am Salzburger Mozarteum und an der Royal Academy of Music in London bei Theofil Bikis, Karl-Heinz Kämmerling und Christopher Elton. Als Solistin und Kammermusikerin konzertierte Diana Ketler in fast allen europäischen Ländern, Japan, Kanada und Rußland mit Orchestern wie u.a. der Salzburger Kammerphilharmonie, dem Riga Kammerorchester, dem Südwestdeutschen Kammerorchester, dem Münchener Kammerorchester, dem Georgischen Kammerorchester, dem Lettischen Sinfonieorchester und dem Kobe Chamber Orchestra. Zu ihren Engagements zählen Auftritte sowohl bei zahlreichen Festivals wie dem Musiksommer Gstaad, Ravello Festival, Buxton Festival, Chichester Festival, Carinthischer Sommer, Tartini Festival, SoNoRo Festival, Kobe Music Festival und St.Gallen Musikfestival, als auch in den Glenn Gould Studios in Toronto, im South Bank Centre in London, in der Bridgewater Hall in Manchester, in der Tokio Opera City Hall und der Osaka Symphony Hall. Einige Ihrer Kammermusikpartnern waren Konstantin Lifschitz, Wolfram Christ, Adrian Brendel, Daishin Kashimoto, Baiba Skride, Inga Kalna, Marlis Petersen, Mark Padmore und Heinrich Schiff. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen für Sendeanstalten in der ganzen Welt liegen vor, darunter BBC3, Classic FM, BR, NHK, TVR und ORF. Ihre CD Songs and Dances of Life, die sich länderübergreifender Musik u.a. Béla Bartóks, Bohuslav Martinů, Franz Schubert widmet wurde von Radio France International als ein „musikalisches Ausnahmeprojekt“ bezeichnet. Als Mitglied des Ensemble Raro konzertiert Diana in ganz Europa, Japan und Südamerika. Im Sommer 2008 wurde das Album Canti Dramatici mit Werken von Johannes Brahms und Peteris Vasks beim Münchener Label Solo Musica veröffentlicht und seitdem von der Fachpresse hoch gelobt. Während die Zeitschrift Das Orchester vom „göttlich musizierenden Ensemble Raro“ spricht, schreibt das bekannte The Gramophone: „Ensemble Raro brings a feisty application, impeccable polish and lively imagination to Brahms’s stormy C minor Piano Quartet…”. In der Saison 2009/2010 hat das Ensemble Raro im Konzerthaus und Musikverein in Wien, in der Wigmore Hall in London, in der Musashino Hall in Tokyo und in der Carnegie Hall in New York debütiert.

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Alexander Sitkovetsky

Alexander Sitkovetsky

“Star of the New Century” dazu prämierte das Magazin The Strad im Jahr 2000 den Geiger. Alexander Sitkovetsky, 1983 in Moskau in einer traditionsreichen Musikerfamilie geboren, erhielt den ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren. Alexander studierte zunächst an der Yehudi Menuhin School in London mit Natalia Boyarsky und anschließend an der Royal Academy of Music mit Hu Kun. Er besuchte Meisterkurse mit Lord Menuhin, Dmitry Sitkovetsky, Mauricio Fuks, Georgy Pauk und Maxim Vengerov. Zur Zeit studiert er in der Klasse von Pavel Vernikov an der Wiener Musikhochschule. Die Begegnung mit Yehudi Menuhin aus dem Jahre 1990 führte zu gemeinsamen Auftritten in London (mit Duos von Béla Bartók in St James’s Palace), Frankreich, Belgium und Budapest (Mendelssohns Violinkonzert ). Alexander trit regelmäßig bei zahlreichen Festivals in der ganzen Welt auf, darunter beim Radio France Festival in Montpellier, den Torino und Cortona Musikfestivals, Oldenburg Musikfestival, Verbier Musikfestival, Newport Music Festival in Rhode Island und Mecklenburg Vorpommern Musikfestival. Als Solist trat er auf u.a. in der Royal Festival Hall, Queen Elizabeth Hall und Wigmore Hall in London, Salla Verdi in Milano und im Grossen Saal des Moskauer Konservatoriums. Unter seinen letzten Engagements zählen Recitals in der Royal Festival Hall in London und in New York, in der Kammermusikreihe der Frick Collection an der Seite von Bella Davidovich. Im Jahr 2000 unterschrieb er einen Plattenvertrag mit Angel Records (Capitol/EMI Classics). Seine beiden CDs mit Werken von Bach, Mendelssohn, Panufnik and Takemitsu erschien 2004 und wurde von der Fachpresse hoch gelobt. Unter seinen letzten Engagements zählen Auftritte in den USA mit dem Russischen Kammerorchester unter Constantin Oberlian, Deutschland, Italien, Rußland und Japan. Er debütierte mit dem English Chamber Orchestra, dem Royal Philharmonic Orchestra, der Southbank Sinfonia, BBC Concert Orchestra und dem Stuttgarter Kammerorchester. Als Mitglied des Ensemble Raro konzertiert Razvan in ganz Europa, Japan und Nordamerika. Im Sommer 2008 wurde das Album Canti Dramatici mit Werken von Johannes Brahms und Peteris Vasks beim Münchener Label Solo Musica veröffentlicht und seitdem von der Fachpresse hoch gelobt. Während die Zeitschrift Das Orchester vom „göttlich musizierenden Ensemble Raro“ spricht, schreibt das bekannte The Gramophone: „Ensemble Raro brings a feisty application, impeccable polish and lively imagination to Brahms’s stormy C minor Piano Quartet…”. In der Saison 2009/2010 hat das Ensemble Raro im Konzerthaus und Musikverein in Wien, in der Wigmore Hall in London, in der Musashino Hall in Tokyo und in der Carnegie Hall in New York debütiert.

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Alina Pogostkina, Violine

Alina Pogostkina

Die 1983 in St. Petersburg geborene Geigerin Alina Pogostkina gewann im Dezember 2005 als erste Deutsche den 9. Internationalen Sibelius Wettbewerb in Helsinki. Die Musikerin, die anfangs durch ihren Vater ausgebildet wurde und derzeit noch an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin studiert, konnte in ihrer bisherigen Karriere bereits zahlreiche Wettbewerbe für sich entscheiden. So gewann sie 1997 als jüngste Teilnehmerin den ersten Preis des Louis-Spohr Wettbewerbs in Freiburg. 1999 wurde sie mit dem „Prix de l’espoire“ der Kultur- Fördergemeinschaft der Europäischen Wirtschaft ausgezeichnet und war zudem Preisträgerin beim Concours Tibor Varga in Sion sowie beim Concours Long-Thibaud in Paris. 2001 zählte sie zu den Preisträgern beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel, 2002 auch beim Internationalen Violinwettbewerb in Indianapolis, USA. Alina Pogostkina hat an Meisterkursen bei Dorothy DeLay, Ruggiero Ricci, Dimitri Sitkovetzky und Tibor Varga teilgenommen. Sie ist regelmäßig Gast bei international renommierten Musikfestivals wie den Schwetzinger Festspielen und dem Mozartfest Würzburg, den Musikfestivals in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Aspen (USA), den Weilburger Schlosskonzerten, Beethovenfest Bonn, den Salzburger Festspielen, wo sie gemeinsam mit Gidon Kremer aufgetreten ist, sowie den Dresdner Musikfestspielen und Lockenhaus. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Mikhail Pletnev, Gennadi Roshdestvensky, Sir Roger Norrington, Gilbert Varga, Christoph Eschenbach, Hartmut Haenchen, Mark Elder, Sakari Oramo, Jukka-Pekka Saraste und Mikko Franck. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen dokumentieren ihre künstlerische Karriere. Als Solistin spielte sie u.a. mit dem SWR Sinfonieorchester Stuttgart, Stuttgarter Philharmoniker, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, Tampere Philharmonic, Lahti Symphony Orchestra, Residentie Orchestra, Hallé Orchestra, der Tschechischen Philharmonie, dem Russischen National-Orchester, Orchestre National de Belgique, China National Symphony Orchestra, Netherlands Philharmonic Orchestra, Mozarteum Orchester Salzburg, Kremerata Baltica und BBC Scottish Sympony Orchestra. In der Saison 2007/2008 debütierte Alina Pogostkina beim RTE National Symphony Orchestra Dublin, beim Indianapolis Symphony Orchestra und beim Yomiuri Nippon Symphony Orchestra Tokyo. Außerdem standen Tourneen mit den Prager Symphonikern und dem City of Birmingham Symphony Orchestra auf dem Programm. Recitals führten sie u.a. nach Finnland, Österreich und Japan. Highlights der laufenden Saison sind Auftritte mit dem Finnish Radio Symphony Ochestra unter Sakari Oramo in Spanien, mit dem MDR Sinfonieorchester Leipzig unter Mario Venzago, eine Konzerttournee mit dem Ochestre National des Pays de la Loire durch Frankreich sowie eine Einladung zum Bergen International Festival. Die Deutsche Stiftung Musikleben stellt Alina Pogostkina eine Violine von Antonio Stradivari (Cremona 1709) aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung.

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Natalia Lomeiko, Violine

Natalia Lomeiko

In einer Musikkerfamilie in Novosibirsk in Russland geboren, debütierte Natalia mit dem Novosibirsk Sinfonieorchester im Alter von sieben Jahren. Sie studierte an der speziellen Musikschule in Novosibirsk mit Prof. A. Gvozdev, an der Yehudi Menuhin School in England mit Lord Menuhin und Prof. N. Boyarskaya, am Royal College of Music und der Royal Academy of Music with Prof. Hu Kun. Natalia lebt seit vielen Jahren in London. Sie ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerben, darunter Tibor Varga, Tschaikowsky, Menuhin oder Stradivari. In 2000 gewann sie die Goldene Medallie und den 1. Preis beim Premio Paganini Violinwettbewerb in Genua, Italien. Seitdem spielt sie als Solistin mit zahlreichen Orchestern, darunter Royal Philharmonic Orchestra (unter Lord Menuhin), Philharmonia, Singapore Symphony, New Zealand Symphony, Auckland Philharmonia, Tokyo Royal Philharmonic, New European Strings, Melbourne Symphony, Adelaide Symphony, St.Petersburg Radio Symphony und Nizza Philharmonie. Sie ist regelmässig Gast bei Kammermusikfestivals wie Paganiniana, The Tuscan Sun, Sansepolcro, Portogruaro, Evaristo Valle, Korsholm, Yerevan, Ako (Japan). Zusammen mit der Pianistin Olga Sitkovetsky hat Natalia in 2001 die drei Sonaten von Edward Grieg für DYNAMIC eingespielt. In 2003 wurde ihr Rezital aus Cremona auf Paganinis Violine auf FONE veröffentlicht. Es folgte 2004 eine Aufnahme mit französischer Musik für Trust Records, besprochen von The Strad als "... a stunning recital". Als Solistin und Kammermusikerin trat sie in London in allen angesehenen Konzertsäle, darunter Wigmore Hall, Purcell Room, Queen Elizabeth Hall, Buckingham Palace, Barbican und Royal Festival Hall. Unter Ihrer Kammermusikpartnern zählen Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Boris Pergamenschikov, Tabea Zimmerman, Dmitry Sitkovetsky und Schlomo Mintz. In den letzten Jahren Natalia war Gast-Konzertmeisterin von Chamber Orchestra of Europe, Virtuosi of Europe, Royal Philharmonic Orchestra und Radio Sinfonieorchester Berlin. Unter Ihren letzten Projekten zählt eine erste Aufnahme für Naxos an der Seite Ihres Mannes Yuri Zhislin.

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Peter Clemente, Violine

Peter Clemente

Peter Clemente, 1968 in München geboren, erhielt seinen ersten Geigenunterricht mit 7 Jahren bei Mitsuko Date-Botsch. Später studierte er an den Musikhochschulen in München bei Prof. Ana Chumachenko und in Saarbrücken bei Prof. Valerij Klimov. Peter Clemente absolvierte Meisterklassen bei Rainer Kussmaul, Alice Schoenfeldt und Dora Scharzberg. Als Solist konnte Peter Clemente mehrfache Preise gewinnen, so u.a. beim Bundeswettbewerb “Jugend musiziert” und beim Internationalen Violinwettbewerb “Michelangelo Abbado” 1192 in Sondrio, Italien. Er war Mitglied des Bundesjugendorchesters und des Europäischen-Jugendorchesters. Seit 1996 ist Peter Clemente Konzertmeister und Solist der “Münchner Kammersolisten”. Im Jahr 2003 wurde Peter Clemente von Claudio Abbado eingeladen, bei den “Luzern Festival - Orchester” mitzuspielen, in welchen prominente Solisten wie Sabine Meier, Emanuel Pahud, Natalia Gutman oder Mitglieder des Hagen - Quartetts an den Orchesterpulten spielten. 1986 gründete Peter Clemente zusammen mit seinen Bruder Carl und dem Pianisten Paul Rivinius das “Clemente Trio” anlässlich eines Kammermusikkurses des “Deutschen Musikrates”. Seit 1994 ist Konstantin Pfiz der Cellist.
Die drei Musiker konnten Preise wie den Bundespreis “Jugend musiziert”, den Förderpreis der “Deutschen Industrie” und den Preis des “internationalen Kammermusik - Wettbewerbs von Caltanissetta” / Italien (1995) gewinnen. Vor allem der Gewinn des renommierten Kammermusikpreis der ARD im Jahr 1998 in München, der schon die Karrieren von ehemaligen Preisträgern wie Jessy Norman, Mitsuko Uchida, Heinz Holliger, Christoph Eschenbach, Yuri Bashmet und anderen namhaften Solisten einleitete, förderte die Bekanntheit des jungen Trios und führte zu einer regen Konzerttätigkeit. Ausgewählt von Mitgliedern der European Concert Hall Organisation (ECHO) spielten sie 1997/98 innerhalb der Reihe “Rising Stars” Debüts - um nur einige Stationen zu nennen - in der Kölner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt, dem Konserthus Stockholm, im Concertgebouw Amsterdam, im Musikverein Wien, der Concert Hall Athen und der Carnegie Hall in New York. Peter Clementes Konzerttätigkeit führte ihn solistisch wie im Trio auf Touren durch ganz Nordamerika, nach Italien, Österreich, Griechenland, Monaco, Tschechien, Thailand, Vietnam, Australien, Jordanien, in den Libanon, in die Schweiz und Japan. Bei internationalen Festivals, wie u.a. den Festwochen in Luzern, den Europäischen Musikwochen in Passau und dem Schleswig-Holstein Festival, den Sommerkonzerten Schloß Schleißheim, sind sie häufig eingeladen. Seit November 2004 unterrichtet Peter Clemente auf Einladung von Daniel Barenboim in Ramallah/Palästina, für den Aufbau eines Israelisch-Palästinensischen Jugenorchesters an der von Barenboim gegründeten Free International Music School. Peter Clemente spielt auf einer italienischen Geiege von Giovanni Maggini, aus dem Jahre 1600, der “de Beriot”.

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Lena Neudauer, Violine

Lena Neudauer

„…Neudauer ist einfach genial: ihr Klang, klar und durchdringend, fl ießt mit Spontaneität und Anmut von ihrem Bogen, fast ohne Mühe, aber mit ungewöhnlicher Perfektion...“ (La Prensa, Buenos Aires 2007) Lena Neudauer, 1984 in München geboren, begann im Alter von drei Jahren mit dem Geigenspiel und gab bereits mit 10 Jahren ihr erstes Konzert mit Orchester. Mit elf Jahren kam Lena Neudauer in die Klasse von Helmut Zehetmair an das Mozarteum in Salzburg um später bei Thomas Zehetmair und zuletzt bei Christoph Poppen zu studieren. Wertvolle Impulse erhielt sie von Felix Andrievsky, Ana Chumachenco, Midori Goto, Nobuko Imai und Seiji Ozawa. Schon früh errang Lena Neudauer internationale Aufmerksamkeit: 1995 führte sie Vivaldis Vier Jahreszeiten mit Mitgliedern der Münchner Philharmonikern in München sowie in Japan auf, 1999 erregte sie großes Aufsehen als sie den Leopold-Mozart-Wettbewerb in Augsburg nicht nur gewann, sondern als vierfache Preisträgerin ausgezeichnet wurde (1. Preis, Mozart-Preis, Richard- Strauss-Preis für die beste Interpretation des Violinkonzertes von Richard Strauss und Publikumspreis). Seither musizierte Lena Neudauer mit Orchestern wie dem MDR Sinfonieorchester, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, dem Münchener Kammerorchester, den Nürnberger, Brandenburger sowie Münchner Symphonikern, dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz, der Deutschen Kammerakademie Neuss, den Salzburg Chamber Soloists, dem Orchestre National de Belgique, dem Orchestra di Padova e del Veneto, der Polnischen Kammerphilharmonie, unter Dirigenten wie Christoph Poppen, Dennis Russell Davies, Mariss Jansons, David Stahl, Wojciech Rajski und Lavard Skou Larsen. Die Konzerte von Lena Neudauer werden oftmals im In- und Ausland von Rundfunk und Fernsehen übertragen. Seit einigen Jahren widmet sich Lena Neudauer regelmäßig auch der Neuen Musik und arbeitete u.a. mit dem Ensemble Intercontemporain und Pierre Boulez sowie dem Österreichischen Ensemble für Neue Musik. In ihrer künstlerischen Tätigkeit nimmt die Kammermusik ebenfalls eine wichtige Rolle ein, was sie als Gast zu Festivals wie Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig- Holstein Musik Festival, Kammermusik Festival Hohenstaufen, Gaia Kammermusikfestival Thun (Schweiz), International Pharos Chamber Music Festival (Zypern) oder Musikfestival Schloß Cappenberg führt. Solistisch trat sie u.a. bei Braunschweig Classix, Thüringer Bachwochen, Mozartwoche Salzburg, Festival der Nationen in Bad Wörishofen, Festival Musical Olympus in St. Petersburg und dem Flandern Festival auf. Im Mai 2010 erscheint ihre Debut-CD bei Hänssler Classic gemeinsam mit der Deutschen Radio Philharmonie unter der Leitung von Pablo Gonzalez mit Einspielungen aller Werke für Violine und Orchester von Robert Schumann. Sie begeistert und fasziniert mit der „Wahrhaftigkeit ihres Ausdrucks, der Reife ihrer künstlerischen Gestaltung sowie mit ihrem Verständnis für musikalisch-seelische Dimensionen“.(SVZ) Lena Neudauer spielt auf einer Geige von Lorenzo Guadagnini aus dem Jahr 1743. Homepage: www.lena-neudauer.de

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Erik Schumann, Violine

Erik Schumann

Erik Schumann, 1982 als Sohn deutsch / rumänisch-japanischer Eltern in Köln geboren, konzertiert regelmäßig mit namhaften Orchestern in Europa, Asien und den USA, darunter sind die NDR Sinfonieorchester Hamburg / Hannover, das Gewandhausorchester Leipzig, die Düsseldorfer Symphoniker, die Kammerorchester von Wien und Zürich, das Tonhalle Orchester Zürich, Orchestre de Paris, Orchestre National de France, die Sinfonia Varsovia, das Tschechische Nationale Symphonieorchester, Kyoto Symphony Orchestra sowie das Chicago Symphony Orchestra und das National Symphony Orchestra Washington.
Dabei arbeitet er mit Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Gianandrea Noseda, Jiri Belohlavek und Vassily Sinaisky zusammen.Erik Schumann spielt in den wichtigen Konzertsälen wie Prinzregententheater München, Kölner Philharmonie, Gewandhaus Leipzig, Musikhalle Hamburg, Konzerthaus Wien, Tonhalle Zürich, Stadtcasino Basel, Victoria Hall Genf, Concertgebouw Amsterdam, Suntory Hall Tokio, Seoul Arts Center, Salle Pleyel Paris sowie dem Louvre.In der vergangenen Saison hat Erik Schumann als Solist des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra (Leos Svarovsky) in Tokio und des Schleswig-Holstein Festivalorchesters auf einer Tournee durch Brasilien konzertiert. Außerdem war er als Solist des National Symphony Orchestra im Kennedy Center, Washington D. C., zu erleben.Höhepunkte der nächsten Zeit beinhalten sein Debüt beim NHK Orchestra Tokio, Konzerte mit den Bamberger Symphonikern sowie Wiedereinladungen zum Orchestre de Paris und zum Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra.Seit Beginn seiner musikalischen Karriere wurde Erik Schumann mit den verschiedensten Preisen und Auszeichnungen geehrt: Erster Preis beim Wieniawski-Lipinski-Wettbewerb in Lublin, Polen, Preisträger beim Internationalen Violinwettbewerb Jacques Thibaud in Paris (2002) sowie beim Internationalen Shlomo-Mintz-Violinwettbewerb in Sion, Schweiz (2003). In Anerkennung seiner Leistungen ist Erik Schumann Stipendiat der “Studienstiftung des deutschen Volkes” und der “Deutschen Stiftung Musikleben”. 2004 wurde er mit dem renommierten “Bernstein Award” des Schleswig-Holstein Musik Festivals ausgezeichnet.Anerkannte Festspiele wie die Salzburger Osterfestspiele, der Kissinger Sommer, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Mozartfest Schwetzingen, das Rheingau Musik Festival und das Ravinia Musikfestival Chicago haben Erik Schumann zu Gast. Für 2009 hat Elena Bashkirova ihn eingeladen, am Jerusalem Chamber Music Festival teilzunehmen.Als Kammermusiker arbeitet er mit Partnern wie dem Tokyo String Quartet, Claudio Bohorquez, Markus Groh und Henri Sigfridsson. Zusammen mit Nicolas Altstaedt und Peter Wienhardt spielt er im AbsoluTrio. Im Rahmen der Kronberg Academy 2004 spielte er mit Juri Bashmet, Gidon Kremer und Daniel Hope. Außerdem unterstützt Erik Schumann an der Seite von Lars Vogt dessen Projekt “Rhapsody in School”.
Im Mai 2008 gab er zusammen mit Christoph Eschenbach ein Duo-Konzert in der Ooji Hall Tokio. Ebenfalls im Mai 2008 erschien bei Avi Music Erik Schumanns Debüt-CD, auf der er im Duo mit Henri Sigfridsson Sonaten von Sergei Prokofiev erkundet. Diese Einspielung ist bereits jetzt von der Presse als gelungenes Debüt hoch gelobt. Entscheidend für seine musikalische Entwicklung ist sein Lehrer Zakhar Bron, bei dem er derzeit sein Studium an der Musikhochschule Köln vollendet. Weitere Impulse für sein Violinspiel erwarb er sich durch Meisterkurse u. a. bei Pinchas Zuckerman, Miriam Fried, Shlomo Mintz, Hermann Krebbers und György Pauk. Erik Schumann spielt auf einer Violine von Stradivarius (1713).

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Razvan Popovici, Viola

Razvan Popovici

Razvan Popovici, in eine Musikerfamilie in Bukarest geboren, erhielt den ersten Bratschenunterricht bei seinem Vater Mugur Popovici. Er studierte in Salzburg, Paris und Freiburg bei Peter Langgartner, Jean Sulem und Wolfram Christ. Wichtige künstlerische Impulse bekam er von Tabea Zimmermann, Paul Coletti, Wilfried Strehle, Christoph Wyneken, Thomas Riebl, dem Hagen Quartett und Peteris Vasks. Razvan spielte als Solist in mehreren europäischen Ländern, u.a. in der Kölner Philharmonie, im Festspielhaus Baden-Baden und im Théatre-des-Champs-Elysées in Paris. Er ist regelmäßig Gast bei europäischen Festivals, u.a. bei den Schwetzinger Festspielen, Open Chamber Music Prussia Cove, Harrogate Festival, Oxford Chamber Music Festival, Music at Plush, Ferrarra Musica, Tartini Festival, Boswiler Musiksommer und Kobe Music Festival. Seine Kammermusikpartner waren Konstantin Lifschitz, Rainer Kussmaul, Alexander Lonquich, Thomas Brandis, Daishin Kashimoto, Adrian Brendel, Baiba Skride, Carolin Widmann, Mihaela Ursuleasa, Priya Mitchell, das Voces Quartett, das casalQuartett und Mitglieder des Amadeus Quartetts. Er trat auf in der Wigmore Hall und im South Bank Centre in London, im Atheneum und im Prinzregententheater in München. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen für zahlreiche Sendeanstalten liegen vor, darunter BR und SWR, TVR, RRM, RRC, LR3, DRS2, NHK und MTV. Nach einer einjähriger Aushilfstätigkeit bei den Berliner Philharmonikern, war Razvan Gast-Solo-Bratschist u.a. des Kölner Kammerorchesters, der Salzburger Kammerphilharmonie, der Essener Philharmonikern, des Kobe Chamber Orchestra und des Münchener Kammerorchesters. Seine CD Songs and Dances of Life, die sich länderübergreifender Musik u.a. Béla Bartóks, Bohuslav Martinů, Franz Schubert widmet wurde von Radio France International als ein „musikalisches Ausnahmeprojekt“ bezeichnet. Razvan gibt Meisterkurse in der Tschechischen Republik, Rumänien und Japan. Er ist Initiator und Intendant des Chiemgauer Musikfrühlings in Traunstein, der Kammermusikreihe Pèlerinages in München und des SoNoRo Festivals in Bukarest.

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Christian Nas, Viola

Christian Nas

Christian Nas wurde in Cluj, Rumänien geboren.Er absolvierte in seiner Heimatstadt die Musikhochschule. Auf Einladung des Dirigenten Nikolaus Harnoncourt, erhielt Christian ein Stipendium, das ihm ermöglichte die Ausbildung an der Musikhochschule in Graz, Österreich fortzusetzen. 1997 wurde er 1. Solobratschist des Grazer Sinfonieorchesters. Seit 1999 ist er Mitglied im Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR. Christian gastiert regelmäßig bei zahlreichen Festivals in Deutschland, Österreich und Japan. Unter seinen Kammermusikpartnern zählen Adrian Brendel, Daishin Kashimoto, Priya Mitchell und das Ensemble Raro.

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Peter Langgartner, Viola

Peter Langgartner

Peter Langgartner, in Steyr/Oberösterreich, geboren, studierte bei Jürgen Geise und Peter Schidlof (Amadeus Quartett). 
Er war Solobratschist am Teatro La Fenice, Venezia (1982/83) und in der Camerata Academica (bis 1999). Peter Langgartner ist Professur für Viola am Mozarteum in Salzburg. Mit dem Pro Arte Quartett musizierte er auf den meisten Konzertpodien der Welt und war bei BMG mit einer Mozart-Gesamtaufnahme vertreten. Er trat als Solist mit den Bratschenkonzerten von Telemann, Mozart, Paganini, Hindemith und Feldman in Österreich, Deutschland, Italien, Spanien, USA, Kanada, Japan. Unter seine Kammermusikpartner zählen Thomas Zehetmair, Benjamin Schmid, Vladimir Mendelssohn, Alois Brandhofer und Wolfgang Meyer. Er ist Mitglied im Hyperion Ensemble, im Okoun Ensemble und Geiger im Quintett Tango 59. Peter Langgartner entwickelte Musikkabarets und Cross-over-Projekte zu heiteren und ernsten Themen. Zahlreiche Aufnahmen liegen vor, darunter die CD-Produktionen Viola, Brass and Winds (Konzerte für Viola und Blasorchester von Zaininger, Eder und Hindemith) und Bach And All (Chromatische Fantasie, Suiten BWV 995 und 1012). Die Musiksatire Ein Menü für Herrn Brahms ist Peters erstes Buch.

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David Cohen, Violoncello

David Cohen

“…David Cohen, one of the most talented young cellists I know. He was a student at my School for some years, and is altogether a remarkable young man, a remarkable performer and already an outstanding cellist.” Lord Yehudi Menuhin, 1998 David Cohen wurde1980 in einer Musikerfamilie in Tournai, Belgien geboren. Er studierte zuerst am Conservatoire Royal de Bruxelles. Dank eines Stipendium der Menuhin Stiftung, setzte er 1994 die Ausbildung an der Yehudi Menuhin School fort. David vervollständigte sein Studium an der Guildhall School of Music and Drama, in der Klasse von Oleg Kogan. Dort erhielt er die grösste Auszeichnung dieser Institution (Gold Medal) – einige ausgezeichnete Vorgänger waren Jacqueline du Pré und Bryn Terfel. David gewann mehr als 25 Preisen und Auszeichnungen, darunter den Speziellen Preis beim Internationalen Cello Wettbewerb in Genf (2001), den Preis der Solti Stiftung (2003), den Preis des Borletti-Buitoni Trust (2004) oder die Octave de Musique für den besten Klassik-Album (2004). David begann seine solistische Tätigkeit im Alter von 11 Jahren. Er trat u.a. mit dem Flämischen Orchester Brüssel, dem Symphonieorchester Grenoble, dem Polish Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Lord Yehudi Menuhin, mit dem Warschaw Symphonia, der Philharmonia Orchestra London, dem St Petersburg Philharmonic Orchestra unter Mstislav Rostropovich auf. Als 1997 Mstislav Rostropovich David hörte, lud er ihn Mitglied in seinem Cello-Sextett zu werden. David ist regelmäßig Gast bei zahlreichen Festivals, darunter Kronberg, Manchester, Cambridge, Beauvais und Gstaad Festival. Seit 2001 ist er Solo-Cellist der Philharmonia Orchestra London, als jüngster Stimmführer in der Geschichte des Orchesters. David unterrichtet am Königlichen Konservatorium in Mons, Belgien. David spielt das legändere Dominicus Montagnana Cello (Baujahr 1715), das dem verstorbenen Boris Pegamenschikow gehört hat. Das Cello wurde David durch die Groszügigkeit der Mrs. Morton und die Hilfe des Razumovsky Tust London zur Verfügung gestellt.

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Bernhard Naoki Hedenborg, Violoncello

Bernhard Naoki Hedenborg

In Salzburg geboren, verdankt Bernhard Naoki Hedenborg seine musikalische Entwicklung dem Cellisten und Dirigenten, Heinrich Schiff, der ihn fast zehn Jahre intensiv ausbildete. Bernhard Naoki vervollständigte seine Ausbildung bei David Geringas, Zara Nelsova und Miklos Pérenyi. Eine intensive Kammermusikausbildung erhielt er bei György Kurtág, Ferenc Rados, György Sebök, dem Alban Berg, Amadeus, Artis und Hagen Quartett. Bernhard Naoki ist mehrfacher Preisträger bei internationalen Wettbewerben, darunter erhielt er beim “2. Internationalen Tschaikowski Wettbewerb” für junge Musiker die Silbermedaille. 1998 gewann er den 1.Preis und den Spezialpreis beim “Internationalen Wettbewerb für junge Musiker“ in Oslo. Bernhard Naoki verfolgt eine rege Konzerttätigkeit in europäischen Ländern, Japan, Indien und Südamerika u.a. mit dem Kölner Rundfunkorchester, dem Prager Sinfonieorchester, der Slowakischen Philharmonie, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Costa Rica Symphony Orchestra, dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchester und dem Bombay Chamber Orchestra. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Piotr Anderszewski, Christiane Oelze, Daishin Kashimoto, Konstantin Lifschitz, und Joji Hattori. Als Mitglied des Thomas Christian Ensemble trat Bernhard Naoki bei renommierten Festivals auf und nahm mehrere CDs mit Kammermusikbearbeitungen symphonischer Werke von Gustav Mahler, Anton Bruckner und Claude Debussy auf. Er trat im Großen Saal des Wiener Musikvereins auf, wo er als Solist mit dem Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks spielte. In der Saison 2007/2008 spielte Bernhard Naoki als Solist in residence am Theater Eisenach acht Konzerte mit dem GMD Tetsuro Ban. Seit 2006 ist Bernhard Naoki künstlerischer Leiter des Kobe Music Festival in Japan. Er gibt Meisterkurse u.a. in Rumänien und Japan.

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Heinrich Schiff, Violoncello

Heinrich Schiff

Der Cellist und Dirigent Heinrich Schiff kann auf eine nunmehr jahrzehntelange Karriere zurückblicken. Nach seinen Studien bei Tobias Kühne und André Navarra debütierte er 1971 in Wien und London und ist seitdem regelmäßig bei allen bedeutenden Orchestern, in den großen Musikzentren und bei den wichtigen Festivals in Europa, den USA und Japan zu Gast. Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Abbado, Celibidache, Chailly, Dohnányi, Eschenbach, Gielen, Haitink, Harnoncourt, Jansons, Masur, Rattle, Salonen, Sawallisch, Sinopoli, Tennstedt und Welser-Möst. Er hat das wesentliche Cello-Repertoire von Vivaldi und Haydn bis Lutoslawski und B. A. Zimmermann auf Schallplatte eingespielt. Neben seiner mehrfach ausgezeichneten Einspielung der Bach Solosuiten und den Schostakowitsch Cellokonzerten (für letztere erhielt er den „Grand Prix du Disque“) hat Heinrich Schiff u. a. das Dvoák Cellokonzert (mit den Wiener Philharmonikern unter André Previn) und das Schumann Cellokonzert (mit den Berliner Philharmonikern unter Bernard Haitink) aufgenommen. Begeistertes Echo fand auch die im Jahr 2000 veröffentlichte Gesamtaufnahme von Beethovens Werken für Cello und Klavier mit Till Fellner. Zu seinen neuesten Veröffentlichungen zählt eine Aufnahme mit Frank Peter Zimmermann (Duos von Bach bis Ravel). Die Beschäftigung mit Musik unserer Zeit nimmt einen wichtigen Platz in Heinrich Schiffs künstlerischer Tätigkeit ein – dabei ist etwa seine häufige Zusammenarbeit mit Komponisten wie Luciano Berio, John Casken, Friedrich Cerha, Michael Gielen, Hans Werner Henze, Ernst Hans Zender hervorzuheben. Bei den Salzburger Festspielen 2006 spielte er Johannes Maria Stauds neues Werk („Segue“) mit den Wiener Philharmonikern unter Daniel Barenboim; ebenfalls mit den Wiener Philharmonikern brachte er 2005 Otto M. Zykans Cellokonzert „Beethovens Cello“ zur Uraufführung (Dirigent: Zubin Mehta). Nach einer hochgelobten Europa-Tournee mit dem Pianisten Till Fellner ist er in der Saison 2008/09 in Sonatenabenden mit Leif Ove Andsnes zu hören. Ebenso verbindet ihn mit den Pianisten Martin Helmchen und Polina Leschenko eine regelmäßige Duotätigkeit. Immer wieder widmet Heinrich Schiff auch Abende Bachs Solosuiten. Bei den Salzburger Osterfestspielen 2008 spielte er als Solist der Berliner Philharmoniker unter Sir Simon Rattle deren Abschiedstournee in Schuberts Streichquintett C-Dur zu hören, im Juli 2008 mit dem New York Philharmonic und Alan Gilbert in Schostakowitschs 1. Violoncellokonzert. Im August 2008 gastierte er mit Frank Peter Zimmermann und Christian Zacharias bei den wichtigsten europäischen Sommerfestivals. In den letzten 25 Jahren hat Heinrich Schiff die Hälfte seiner künstlerischen Arbeit dem Dirigieren gewidmet. Er steht am Pult vieler großer Orchester, darunter Los Angeles Philharmonic, Philharmonia London, Orchestre de Paris, Oslo Philharmonic, Rotterdam Philharmonic Sächsische Staatskapelle Dresden und Münchner Philharmoniker. Außerdem bekleidete er Positionen als Chef- und Gastdirigent bei folgenden Orchestern: Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Northern Sinfonia, Copenhagen Philharmonic, Radio Sinfonie Orchester Stuttgart, Musikkollegium Winterthur, Brucknerorchester Linz, Wiener Kammerorchester. Heinrich Schiff spielt die berühmten Celli „La Mara“ (Stradivarius 1711) und „The Sleeping Beauty“ (Montagnana 1739).

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Nabil Shehata, Kontrabass

Nabil Shehata

Anschliessend studierte er bei Prof. Michinori Bunya in Würzburg und bei Prof. Esko Laine in Berlin. Während seiner Studienzeit war er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie der Stiftung "Podium junger Musiker" und gewann zahlreiche internationale Wettbewerbe, u.a. den „Concurso Julio Cardona“ in Covilha (Portugal) und den „Premio Valentino Bucchi“ in Rom. Beim ARD-Wettbewerb in München errang mit ihm in der Geschichte des Wettbewerbs erstmals ein Kontrabassist den 1. Preis. Darüber hinaus wurde ihm auch der beliebte Publikumspreis zugesprochen. Im Herbst 2006 wurde Nabil Shehata mit dem niedersächsischen Praetorius Musik Preis ausgezeichnet. 2003 verpflichtete ihn die Staatsoper Unter den Linden Berlin als 1. Solo-Kontrabassisten; von 2004-2008 war er in gleicher Position bei den Berliner Philharmonikern. Als Solist wird er regelmäßig von namhaften Orchestern eingeladen, darunter das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Gulbenkian Orchestra Lissabon, die Bremer Philharmoniker und das Münchener Kammerorchester. 2008 gab er sein Debut als Solist bei den Berliner Philharmonikern unter Leitung von Daniel Barenboim. In der Saison 2009/2010 wird er u.a. als Solist im Wiener Musikverein zu hören sein. Er ist gern gesehener Gast bei renommierten Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Jerusalem International Chamber Music Festival, dem Oxford Chamber Music Festival oder den Salzburger Osterfestspielen. Zu seinen musikalischen Partnern gehören Thomas Quasthoff, Nikolaj Znaider, Christoph Poppen, David Geringas, Frans Helmerson, Elena Bashkirova, Klaus Thunemann, Viviane Hagner oder Daniel Barenboim. Shehatas besondere Liebe gilt dem Recital und der Kammermusik. Mit Kollegen der Berliner Philharmoniker und Tatjana Vassiljewa begründete er das Philharmonische Streichquintett, das in der Saison 2009/2010 bereits zum zweiten Mal in Japan gastieren wird. Ebenfalls wird er in der laufenden Saison in mehreren Konzerten mit dem Forellen Quintett von Schubert und dem Sextett von Mendelssohn-Bartholdy zusammen mit dem Fauré Quartett zu hören sein. Auch die Förderung des musikalischen Nachwuchses liegt Nabil Shehata sehr am Herzen. Großes Engagement gilt dabei dem West-Eastern Divan Orchester, zu dessen langjährigen Mitgliedern er gehört und dem er als Orchestermitglied trotz seiner vielen anderweitigen Verpflichtungen treu geblieben ist. Er gibt regelmäßig Meisterkurse in Europa, Israel und Japan, unterrichtete an der Akademie der Berliner Philharmoniker und seit Oktober 2007 als Professor an der Hochschule für Musik und Theater München. In den letzten vier Jahren hat sich Shehata zunehmend dem Dirigieren zugewandt. Anregungen und Unterricht erhielt er dabei von Daniel Barenboim, Lawrence Foster und von Christian Thielemann. Nach ersten Erfahrungen in der Arbeit mit verschiedenen Jugend- und Kammerorchestern gab er im letzten Jahr sein von der Kritik hoch gelobtes Dirigierdebut in Cottbus. Im Mai 2008 leitete er auf Einladung von Gustavo Dudamel das Simón-Bolívar-Jugendorchester in Caracas mit solch großem Erfolg, dass er sofort zweimal für die nächste Spielzeit verpflichtet wurde. Im letzten Jahr leitete er das Dohnányi Orchestra Budapest und das Rundfunkorchester in Ljubljana.

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Winfried Holzenkamp, Kontrabass

Winfried Holzenkamp war auf der Suche nach etwas Neuem, um seine klassische Ausbildung und seine Liebe zur rhythmischen Musik kombinieren zu können. So kam er mit einem Jahres-Stipendium vom Deutschen Akademischer Austauschdienst (DAAD) nach Buenos Aires und tauchte dort in die Welt des Tangos ein. Nach seiner Rückkehr 2002 wurde er schnell zu einem Teil der Tangoszene. Mit verschiedenen Tangogruppen trat er in ganz Europa auf. Dazu gehören unter anderen das orquesta tipica Silencio, Marcelo Nisinman Duo, Puro Apronte Trio oder 676 nuevotango. Im März 2004 wurde er eingeladen auf dem Tangofestival in Buenos Aires mit Emilio Balcarce, Gustavo Beytelmann und dem orquesta escuela de tango im Teatro Colon aufzutreten. Er wuchs in einem Haus voller Instrumente auf und konnte so zunächst Klavier, Posaune und E-Bass ausprobieren, bevor mit 17 Jahren der Kontrabass zu seinem Instrument wurde. Während seines Klassik-Studiums mit Prof. Veit-Peter Schüssler an der Musikhochschule Köln, nahm er auch beim Jazzbassisten Dieter Manderscheid Unterricht. Er spielte neben dem Studium in einer Klezmer-Gruppe und gründete ein Quartett mit orientalischem Musikrepertoire (Döner four one - mit Murat Coskun). Nach erfolgreichen Probespielen konnte er an der Oper in Mönchengladbach/Krefeld und Köln oder auch für das Musical Cabaret in Düsseldorf arbeiten. Er spielte die Musik für verschiedene Hörspielproduktionen des WDR in Köln mit ein. Mit der Klassischen Philharmonie Bonn tourte er mehrere Jahre durch Deutschland und spielte Mozart, Hayden, Beethoven oder Bach. Sein Studium in Köln bestand er mit Auszeichnung und konnte zwei Jahre später die Hochschule mit dem Konzertexamen verlassen. In Buenos Aires studierte er an der escuela de musica popular in Avellaneda und mit Emilio Balcarce im orquesta escuela de tango. Er nahm Unterricht bei den besten Tango-Bassisten unter anderen bei Hector Console, Horacio Carbarcos, Alcides Rossi, Daniel Buono und Oscar Giunta.

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Reto Bieri, Klarinette

Reto Bieri

Der junge Schweizer Reto Bieri gehört zu den vielversprechendsten Klarinettisten seiner Generation. Die bei PAN-CLASSICS erschienene Debut CD «Portrait» mit Werken von Copland, Bernstein, Carter und Goodman zusammen mit dem Prague Chamber Orchestra und dem Pianisten Riccardo Bovino dokumentiert dies auf eindrückliche Art und Weise. In der Saison 2004 debutierte Reto Bieri mit grossem Erfolg unter anderem in der Wigmore Hall in London, dem Gewandhaus in Leipzig, der Sala Maria Cristina in Malaga mit dem Zürcher Kammerorchester unter Howard Griffiths und in der Tonhalle Zürich mit dem Tschaikowsky-Sinfonieorchester des Moskauer Rundfunks unter Vladimir Fedoseyev. 1975 in Zug (Schweiz) geboren und aufgewachsen mit Schweizer Volksmusik, studierte Reto Bieri zunächst an der Musikhochschule Basel bei François Benda, dann in New York an der Juilliard School of Music bei Charles Neidich. Meisterkurse bei Michel Arrignon (Paris), Antony Pay (London), Thomas Friedli (Genf) und der Kammermusikunterricht bei György Kurtag und Krystian Zimerman in Basel beeinflussten seine Arbeit. Reto Bieri ist Preisträger der «Tribune International des Jeunes Interprètes» 2001, dem Wettbewerb der europäischen Radiostationen in Zusammenarbeit mit UNESCO. Dabei entstanden Aufnahmen für diverse europäische Rundfunkstationen wie BBC London, France Musiques, SWR 2, Bayern 4, Hessischer Rundfunk u.a. Schon zuvor arbeitete er mit Schweizer Radio DRS 2 und dem Radio Suisse Romande ESPACE 2 zusammen. Nebst Auftritten als Solist (Tschaikowsky-Sinfonierorchester des Moskauer Rundfunks, Prague Chamber Orchestra, Zürcher Kammerorchester, Ungarische Philharmonie, Orchestre du Festival Tibor Varga, Kammerorchester Basel, Sinfonieorchester Basel) widmet sich Reto Bieri intensiv der Kammermusik. Zu seinen bisherigen Kammermusikpartnern gehören u.a. Gidon Kremer, Dénes Varjon, Gautier Capuçon, Raphael Oleg, Patricia Kopatchinskaja, Michaela Ursuleasa, Mirijam Contzen, Barry Guy, Gérard Wyss, das Casal Quartett und das Altenberg Trio. Ferner spielte Reto Bieri unter Dirigenten wie Vladimir Fedoseyev, Roger Norrington, Reinbert de Leeuw, Kurt Masur, Tibor Varga und Howard Griffiths. Sein spezielles Interesse gilt ganz besonders Neuer Musik. So erarbeitete er zahlreiche Werke zusammen mit namhaften Komponisten wie György Kurtag, Elliott Carter, John Corigliano, Millton Babbitt, Franco Donatoni, Barry Guy, Thomas Larcher Jörg Widmann u.a. Reto Bieri war Gast an verschiedenen Festivals u.a. mehrfach am «Young Artists in Concert» Festival Davos, am FOCUS Festival New York, an den Musikfestspielen Bratislava, am Gidon Kremer Festival «les muséiques» Basel, am Boswiler Sommer, am Internationalen Kammermusikfestival Leipzig und auf Empfehlung von Herbert Blomstedt an den ORPHEUM Musikfesttagen zur Förderung junger Solisten in Zürich. Seit 2004 ist Reto Bieri Assistent von François Benda an der Musikhochschule Basel.

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Marcelo Nisinman, Bandoneon

Marcelo Nisinman

Der Bandoneonist und Komponist Marcelo Nisinman wurde1970 in Buenos Aires geboren. Er lebt seit drei Jahren in Basel, in der Schweiz. Marcelo gehörte zu Astor Piazzollas Protegés und wurde bekannt durch seine Auftritte mit der Kremerata Baltica und Gidon Kremer, oder mit der Philhadelphia Orchestra unter der Leitung von Charles Dutoit bekannt . Marcelo tritt regelmäßig in Europa, den USA und Südamerika an der Seite von Gary Burton, dem casalQuartett, dem Beijbom/Kroner Big Band oder dem Stockholm Wind Symphony auf. Er hat zahlreiche Aufnahmen gemacht, u.a. zusammen mit dem Multi-Grammy-Winner Gary Burton, Fernando Otero, Fernando Suarez Paz und seinem Quintett, den Assd Brothers, dem Beijbom/Kroner Big Band, dem Tampere Philharmonic Orchestra und dem New Helsinki String Quartett. Auch als Komponist sehr aktiv, kann Marcelo zahlreiche erfolgreiche Werke aufweisen: Rapsodia Portena für Bandoneon und Orchester, die Tango-Kammeroper Senor Retorcimientos für Sopran, Bariton, Sprecher und Kammerorchester (uraufgeführt in Basel) und Sr.Tango für Bandoneon und Streichquartett.

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Andrea Wittmann, Cembalo und Orgel

Andrea Wittmann

Andrea Wittmann stammt, gebürtig im Chiemgau ist als Kirchenmusikerin in den Klosterkirchen von Seeon und Frauenchiemsee aktiv. Bevor Sie am Mozarteum in Salzburg evangelische und katholische Kirchenmusik studierte, absolvierte Andrea eine Ausbildung als Touristikfachwirtin. Sie studierte Chorleitung bei dem ehemaligen Thomaskantor Joachim Rotsch und bei Prof. Albert Angelberger. Sie genoss Orgelunterricht beim Salzburger Domorganisten Prof. Heribert Metzger. Sie leitet mehrere kirchliche und weltliche Chöre. Sie kann auf eine rege Konzerttätigkeit als Organistin, Chorleiterin und Dirigentin zurückblicken. Besonders erwähnenswert sind die überregional bekannte Adventskonzerte im Münster Frauenchiemsee, die Andrea seit einigen Jahren organisiert und leitet.

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Andu Dumitrescu, VJ

Andu Dumitrescu

Andu Dumitrescu ist einer der vielseitigsten und erfolgreichsten Künstler Rumäniens, aktiv als Lichtdesigner, Bühnenbildner, VJ, Maler und Designer. Er wurde vielfach national und international ausgezeichnet und ist seit 1996 Mitglied desrumänischen Künstlerverbands. Nach dem Bühnenbild-Studium an der Universität der Schönen Künste in Bukarest, vervollständigte Andu Dumitrescu seine Ausbildung in Prag und Mailand. Er stellte in Rumänien, Frankreich, Italien und Tschechien aus. Die Einzelaustellung “Painting?” an dem Internationalen Zentrum für Zeitgenössischen Kunst wurde von der Presse besonders hochgehoben. Er nahm an Projekten bei allen wichtigen Theatern Rumäniens teil, darunter beim National Theater, Nottara Theater, Act Theater und Bulandra Theater in Bukarest. Zur Zeit arbeitet Andu Dumitrescu an dem Projelt “Die Nase”, nach N.Gogol, eine Musik-Performance in Zusammenarbeit mit Alexander Balanescu und Ada Milea (diese Produktion wurde mehrmals in Sibiu/Hermannstadt – Europäische Kulturhauptstadt 2007 gezeigt) und beim “Teatrul Foarte Mic” in Bukarest an dem “Sado Maso Blues Bar”, wo er das Bühnenbild, die Kostüme und die Video-Show entworfen hat.

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Eva Gesine Baur

Eva Gesine Baur

Die Kulturhistorikerin Eva Gesine Baur studierte Literaturwissenschaft, Psychologie, Kunstgeschichte und Musikwissenschaften. Sie hat zahlreiche Bücher über kulturgeschichtliche Themen und unter dem Namen Lea Singer mehrere Romane veröffentlicht. Seit einigen Jahren lebt und arbeitet sie in München. Bei C.H.Beck ist von ihr erschienen: Mozarts Salzburg. Auf den Spuren des Genies (2005); Freuds Wien. Eine Spurensuche (2008); Amor in Venedig (2009).

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Chorgemeinschaft Seeon

Chorgemeinschaft Seeon

Vor über 30 Jahren haben sich begeisterte Sängerinnen und Sänger aus Seeon und Umgebung zum Singkreis Seeon zusammengefunden. Natürlich hat sich seit dieser Zeit die Zusammensetzung verändert, die Freude am Singen ist geblieben. Seit 2007 ist Andrea Wittmann als engagierte Chorleiterin dem Singkreis verpflichtet. Der Chor hat vor allem Erfahrung in Kirchenmusik, Volksmusik, aber auch Gospels oder Pop-Musik gehören zum Repertoire. Insbesondere widmet sich der Chor aber der Pflege der Kirchenmusik der Chiemseeklöster. Ein weiterer Schwerpunkt stellt das Werk Mozarts dar, der dem Kloster Seeon zwei Offertorien gewidmet hat. So bestreitet der Chor jährlich mehrere Konzerte (u. a. auf der Fraueninsel und im Kloster Seeon) und unternimmt auch immer wieder Chorreisen ins europäische Ausland, z. B nach Budapest, Assisi und in jüngster Vergangenheit nach Volterra und Wien.

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