Boris Brovtsyn / Violine

Boris Brovtsyn

Boris Brovtsyn wurde in Moskau geboren und studierte am dortigen Tschaikowsky-Konservatorium bei Maya Glezarova. Während seiner Studien, die er 1999 mit Auszeichnung abschloss, war er mehrfach Preisträger internationaler Wettbewerbe, darunter Georg Kulenkampf (1994, Köln), Transnet (1996, Pretoria) und Yehudi Menuhin (1998). 1998 gab der Geiger sein Großbritannien-Debüt mit dem BBC Philharmonic Orchestra unter Leitung von Rumon Gamba und ab 2000 setzte er seine künstlerische Ausbildung bei David Takeno an der Guildhall School of Music and Drama in London fort. 2004 gewann er mit der Goldmedaille die höchste Auszeichnung dieses Instituts, womit er sich in die illustre Liste früherer Preisträger wie Jacqueline du Pré, Tasmin Little und Bryn Terfel einreiht. Weitere Erfolge verbuchte er mit dem Gewinn des Reuters Prize (2001) und des Tibor Varga-Violinwettbewerbs (2002). Als Solist spielt Boris Brovtsyn regelmäßig mit führenden Klangkörpern wie dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg, Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, BBC Philharmonic Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, BBC Scottish Symphony Orchestra, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Orchestre de la Suisse Romande, Orchestra della Svizzera Italiana, Berner Symphonieorchester, Orchestra Sinfonica Siciliana, sowie den Warschauer Philharmonikern und ist zu Gast bei namhaften Festivals in Verbier, Lugano, Edinburgh, Oxford und Jerusalem. Zu seinen Kammermusikpartnern gehören Janine Jansen, Maxim Rysanov, Boris Andrianov, Anastasia Voltchok, Denis Matsuev sowie Alexei Ogrintchouk, und die Liste der Dirigenten, mit denen er zusammengearbeitet hat, umfasst Namen wie Sir Neville Marriner, Yuri Bashmet, Gerd Albrecht, Marek Janowski, Neeme Järvi, Alexander Lazarev, Vassily Sinaisky, Vladimir Fedoseev und Arvo Volmer.

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Boris Brovtsyn

Tatiana Samouil, Violine / Violine

Tatiana Samouil stammt aus einer Musikerfamilie und erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von sechs Jahren. Drei Jahre später gab sie ihr erstes Recital und debütierte als Solistin mit dem Nationalorchester von Moldawien. Tatiana Samouil studierte bei großen Meistern wie Maja Glezarova am Moskauer Tschaikovsky-Konservatorium, wo sie mit dem Solistendiplom abschloss. Später wurde sie in die Meisterklasse von Igor Oistrach am Königlichen Konservatorium in Brüssel und in die „Chapelle Musicale Reine Elisabeth“ aufgenommen (Meisterdiplom mit Spezialpreis Maurice Lefrank), sie vollendete ihre Studien bei José-Luis Garcia in Madrid. Nach dem Gewinn zahlreicher Wettbewerbspreise begann ihre internationale Karriere als Solistin mit Orchestern wie dem Belgischen Nationalorchester, dem Orchestre Symphonique de la Monnaie, dem Finnischen Radioorchester, dem Nationalen Kammerorchester Toulouse, dem Brandenburgischen Staatsorchester, der Klassischen Philharmonie Bonn, der Radiophilharmonie Bukarest, der Holland Sinfonia, dem Russischen Nationalorchester, dem Philharmonischen Orchester Sankt-Petersburg und dem Deutschen Kammerorchester Berlin. Sie arbeitete zusammen mit namhaften Dirigenten wie Kazushi Ōno, Heribert Beissel, Alexander Anissimov, Bjarte Engeset, Alexander Rahbari, Gilbert Varga, Luis Gorelic, Miguel Harth-Begoya usw. Als Kammermusikerin wird Tatiana Samouil regelmäßig zu großen internationalen Festivals eingeladen, so z.B. zum Festival de Menton, Festival van Vlaanderen, Festival Flagey, Florilegio Festival (Spanien), International Chamber Music Festival Schiermonnikoog (Holland) und zum Consonances Festival (Frankreich). Sie musiziert u.a. an der Seite von Gerard Caussé, Augustin Dumay, Frans Helmerson, Katia und Marielle Labèque, Mihaela Martin, Bruno Pasquier und Sonia Wieder-Atherton. Sie konzertierte auf Tourneen in Südamerika, Russland, Moldawien und in der Türkei und gibt regelmäßig Konzerte in ganz Europa. In den Jahren 2003 bis 2006 unterrichtete Tatiana Samouil am Konservatorium in Namur. Seit 2004 ist sie Professorin für Violine an der Chapelle Musicale Reine Elisabeth und seit 2002 Erste Konzertmeisterin des Orchestre Symphonique de la Monnaie. Im Jahr 2006 erhielt Tatiana Samouil für ihre CD-Aufnahme sämtlicher Werke für Violine und Klavier von Prokofjew (mit Plamena Mangova) 4 Sterne der französischen Musikzeitschrift Le Monde de la Musique und 5 Sterne des renommierten Musikjournals Diapason.

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Mi-Sa Yang, Violine

Boris Brovtsyn

Mi-Sa Yang, eine Geigerin mit koreanischen Wurzeln, wurde in Osaka, Japan, geboren und ist dort aufgewachsen. Am Pariser Konservatorium studierte sie zunächst Solo-Violine bei Olivier Charlier und Jean-Jacquies Kantorow bevor sie in die Kammermusik-Klasse wechselte. Mi-Sa hat zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben gewonnen. Sie erhielt den 1. Preis beim internationalen Yehudi Menuhin Wettbewerb für Junge Geiger im Jahr 2000 sowie den 3. Preis und den Sonderpreis der Jury beim Sendai International Music Wettbewerb im Jahr 2001. Mi-Sa gewann außerdem den 1. Preis für Trio (Klavier, Geige und Cello) bei der 55. Ausgabe des Maria Canals International Music Wettbewerb in Barcelona im Jahr 2009. Seit ihrem Debüt im Alter von 12 Jahren in Japan hatte Mi-Sa die Gelegenheit, mit wichtigen Orchestern aufzutreten wie die Sinfonia Varsovia, das Suk Chamber Orchestra, die London Mozart Players sowie mit vielen weiteren Orchestern in Japan. Sie tritt außerdem bei Recitals auf internationaler Ebene auf und hat sich den Respekt sowohl der Musikpresse als des Publikums erarbeitet. Mi-Sa Yang legt großen Wert darauf, ihr Talent als Kammermusikerin weiter zu entwickeln. Sie ist Mitbegründerin des Klaviertrios Les Esprits mit Adam Laloum und Victor Julien-Laferrière und seit 2014 ist sie Mitglied des Ardeo Quartetts. Sie musizierte im Concertgebouw Amsterdam, im Wiener Konzerthaus, im Théâtre des Champs-Elysées und in vielen anderen wichtigen Konzertsälen der Welt. Ihre beiden Aufnahmen mit dem Trio Les Esprits aus den Jahren 2014 und 2017 (Mirare) wurden von der Kritik mit Lob aufgenommen. Die letzte Aufnahme, Schubert gewidmet, erschien im Jahr 2019 bei Sony Music und enthält die Fantasie in C-Dur für Violine und Klavier, D 934. Im Frühjahr 2019 hat Mi-Sa Yang gemeinsam mit dem Pianisten Jonas Vitaud Mozarts Sonaten herausgegeben.

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William Coleman, Viola

William Coleman

William Coleman tritt regelmäßig als Kammermusiker und Solist auf und ist Bratschist des renommierten Berliner Kuss Quartetts. Er konzertierte bei den Salzburger Festwochen und dem Edinburgh Festival, in der Berliner Philharmonie, im Wiener Konzerthaus, in der Londoner Wigmore Hall, im Théâtre du Châtelet in Paris sowie in der Library of Congress in Washington und in der New Yorker Carnegie Hall. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u.a. Pierre-Laurent Aimard, Yuri Bashmet, Miklos Perenyi, Kim Kashkashian, Boris Pergamenschikov, Leif Ove Andsnes, Till Fellner und Antje Weithaas. Er ist regelmäßig beim International Musicians‘ Seminar Prussia Cove, im Sommer 2020 wird er am berühmten Marlboro Festival in Vermont (USA) teilnehmen. Meisterkurse gab er an den Universitäten von Berlin und Hamburg sowie in den USA, an der Kronberg Academy und an der Suntory Acadamy Tokyo. Das Kuss Quartett hat bei Sony/BMG, ECM und ONYX aufgenommen, demnächst erscheint bei SONY das Weinberg Klavierquintett. 2020 wird der gesamte Zyklus der Beethoven Quartette live aus der Suntory Hall Tokio erscheinen, gespielt auf den berühmten „Paganini Quartett“-Intrumenten von Antonio Stradivarius, geliehen von der Nippon Music Foundation. 2018 gewannen das Quartett ein Opus Klassik Preis. William Coleman ist Professor für Viola an der Universität Mozarteum Salzburg. Im April 2019 ist Coleman für Yuri Bashmet als Jurymitglied der Tertis International Viola Competition auf der Isle of Man eingesprungen. Im Jahr 2021 wird er Jurymitglied der Tokyo International Viola Competition sein. William Coleman studierte in Salzburg bei Thomas Riebl und in Boston bei Kim Kashkashian; zeitgleich in Budapest beim legendären Pianisten und Pädagogen Ferenc Rados. Er spielt eine Bratsche von Carlo Antonio Testore aus dem Jahr 1735, die dem legendären Bratschisten Lionel Tertis gehörte. Er ist Pirastro-Künstler und spielt exklusiv Evah Pirazzi Gold Saiten.

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Razvan Popovici, Viola

Razvan Popovici

Razvan Popovici ist Initiator und Intendant des SoNoRo Festivals in Bukarest, des Chiemgauer Musikfrühlings, der Kammermusikreihe Pèlerinages in München und des SoNoRo Festivals in Arezzo. Im vergangenen Dezember wurde er als einer der Leiter des Europalia Festivals 2019 in Brüssel verpflichtet. Popovici spielte als Solist und Kammermusiker in den wichtigen Konzertsälen der Welt wie der Carnegie Hall in New York, Wigmore Hall in London, Kölner Philharmonie, dem Concertgebouw in Amsterdam, dem Konzerthaus und dem Musikverein in Wien, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Théatre-des-Champs-Elysées in Paris und dem Kennedy Center in Washington. Er ist immer wieder Gast bei europäischen Festivals, u. a. beim Lucerne Festival, Rheingau Musikfestival, Kuhmo Festival, Boswiler Musiksommer, den Schwetzinger Festspielen, den Wiener Festwochen und den Elverum Festspielen. Seine Kammermusikpartner waren u. a. Juliane Banse, Konstantin Lifschitz, Natalia Gutman, Radovan Vlatkovic, Daishin Kashimoto, Thomas Demenga, Benjamin Schmid, Christoph Prégardien, Mihaela Martin, Frans Helmerson, Philippe Graffin, Elena Bashkirova, Nobuko Imai, Gilles Apap, Ilya Gringolts, Louis Lortie, Vilde Frang, das casalQuartett, das Szymanowski Quartett, das Vertavo Quartett, das Danel Quartett, das Glinka Quartett, das Schumann Quartett und Mitglieder des Amadeus Quartetts und des Ensembles Wien-Berlin. Popovici ist Mitbegründer und Mitglied des Ensemble Raro, mit dem er in ganz Europa, Japan und Nordamerika konzertiert. Die anderen Mitglieder des Ensembles sind Diana Ketler, Erik Schumann, Alina Pogostkina, Bernhard Naoki Hedenborg, Thorsten Johanns, Olivier Darbellay und Alexander Sitkovetsky. Popovici gibt Meisterkurse in Deutschland, der Tschechischen Republik, Rumänien, Italien, Japan und der Ukraine und unterrichtet regelmäßig bei der Stiftung „Villa Musica“ in Mainz.
Er trat zuletzt beim Storioni Festival in Eindhoven, beim Forte Music Fest in Almaty, Kazachstan, beim Bodensee Festival, beim Stift Festival in Holland, beim Rolandseck Festival, Mittelfest in Cividale und beim Kloster Kamp Festival auf. An der Seite von Alexander Sitkovetsky, Alissa Margulis, Erik Schumann und Thorsten Johanns führte er Mozarts „Sinfonia Concertante“ auf, und gemeinsam mit den Chaarts Chamber Artists, dem Transylvania Symphony Orchester Cluj-Napoca, der Kamerata Kronstadt, dem Rundfunkorchester Bukarest und dem Kobe Chamber Orchestra brachte er Bruchs Doppelkonzert zur Aufführung. Razvan Popovici, in eine Musikerfamilie in Bukarest geboren, erhielt den ersten Bratschenunterricht bei seinem Vater Mugur Popovici. Er studierte am Mozarteum in Salzburg, am Conservatoire Nationale de Musique et
de Danse in Paris und an der Musikhochschule in Freiburg bei Peter Langgartner, Jean Sulem und Wolfram Christ.

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Julian Arp, Violoncello

Julian Arp

Julian Arp, 1981 in eine Musikerfamilie hineingeboren, erhielt seine Ausbildung an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler“ Berlin und gehörte zu den letzten Schülern von Boris Pergamenschikow. Er schloss zwei Konzertexamen mit Auszeichnung ab: Zum einen in der Meisterklasse von David Geringas sowie in der Kammermusikklasse von Eberhard Feltz. Die langjährige, intensive Zusammenarbeit beim International Music Seminar in Prussia Cove mit György Kurtág, Ferenc Rados und Steven Isserlis hat bis heute zusätzlich einen großen künstlerischen Einfluss auf ihn. Julian Arp widmet sich einem breiten Repertoire und setzt sich vermehrt für die Aufführung und Entstehung von Neuer Musik ein. Als Solist und Kammermusiker konzertiert er weltweit und ist regelmäßig zu Gast bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival, Beethovenfest Bonn, den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, sowie den internationalen Kammermusikfestivals in Stellenbosch, Beauvais, Montreux, SoNoRo Bukarest, Oxford und Heimbach Spannungen, nur um einige zu nennen. Bereits seit fünfzehn Jahren bildet er mit dem Pianisten Caspar Frantz das Duo Arp/Frantz. Gemeinsam gewannen sie eine Reihe renommierter Wettbewerbe, darunter den Felix Mendelssohn Bartholdy-Wettbewerb, den Deutschen Musikwettbewerb und den Internationalen Kammermusik-Wettbewerb „Premio Vittorio Gui“ in Florenz. Drei CD-Veröffentlichungen hat das DuoArp/Frantz zwischenzeitlich vorzuweisen. Der Debut-Aufnahme mit Werken von Chopin, Schumann, Debussy und Janáček folgte eine vielbeachtete Gesamtaufnahme der Werke für Violoncello und Klavier von Felix Mendelsson-Bartholdy. (Fono Forum: „Das Duo Julian Arp/Caspar Frantz lässt diese Musik zum Fest werden. Alles singt und klingt“...) Die aktuelle CD, Time isn´t passing, verbindet auf besondere Weise die Werke von Bach und György Kurtág. Mit dem Klarinettisten Daniel Bollinger und dem Pianisten Gerhard Vielhaber konzertiert Julian Arp außerdem als BOVIARTrio. Eine erste CD-Aufnahme erschien kürzlich mit Werken von Beethoven, Brahms, Dinescu und Hochman. Gemeinsam mit dem Autoren und Verleger Johannes Frank hat das Duo Arp/ Frantz 2009 in Berlin Zeitkunst, ein Festival für zeitgenössische Musik, Literatur und Kunst, ins Leben gerufen. Durch die internationale Zusammenarbeit entstehen seitdem viele neue künstlerische Netzwerke und Partnerschaften. Besondere Höhepunkte waren unter anderem Uraufführungen von Samir Odeh- Tamimi, Sven-Ingo Koch und Sarah Nemtsov. „Zeitkunst“ war bereits zu Gast im Centre Pompidou Paris, dem Radialsystem Berlin sowie in Tel Aviv und Rio de Janeiro. Seit Herbst 2013 hat Julian Arp eine Professur für das Fach Violoncello an der Kunstuniversität Graz inne.

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Justus Grim, Violoncello

Justus Grimmm

Seinen ersten Cellounterricht erhielt Justus Grimm im Alter von fünf Jahren zunächst bei seinem Vater, bevor er bald Studien bei Urich Voss und Claus Kanngiesser sowie später bei Frans Helmerson in Stockholm und Köln aufnahm. Seine außergewöhnliche Begabung bewies er in zahlreichen Wettbewerben. So gewann er u. a. an der Seite des Pianisten Florian Wiek den ersten Preis des „Maria Canals Musikwettbewerb“ in Barcelona. Zudem wurde er mit dem Preis des Deutschen Musikrates ausgezeichnet. 1993 glänzte er als Solist mit den Hamburger Philharmonikern in der Uraufführung von Matthias Pintschers Cellokonzert „La Metamorfosi di Narciso“. Nach wie vor pflegt er die Zusammenarbeit mit zahlreichen internationalen Orchestern. Grimms solistische und kammermusikalische Auftritte führen ihn durch ganz Europa, so war er bereits Gast in vielen der berühmtesten Konzerthäusern wie der Berliner Philharmonie, der Elbphilharmonie, dem Münchner Herkulessaal, dem Théâtre du Châtelet in Paris sowie dem Centro Cultural in Lissabon. 2012 wurde seine Aufführung von Tschaikovskys „Rokokovariationen“ mit dem Orchestre Symphonique de la Monnaie unter Carlo Rizzi im Rahmen einer TV-Produktion live aus dem Palais des Beaux Arts in Brüssel gesendet. Seine bemerkenswerte kammermusikalische Laufbahn führte Grimm mit namhaften Künstlern zusammen, so spielte er u. a. mit Abdel Raman El Bacha, Daniel Blumenthal, Gerard Caussé, Augustin Dumay, Stephen Kovacevich und Antonio Pappano. Er folgte Einladungen zu bedeutenden Festivals, u. a. den Ludwigsburger Festspielen, dem Festival van Vlaanderen, den Dias da Musica Lissabon sowie dem Klarafestival Brüssel. Seit 2010 ist er „Artist in Residence“ des Cantiere Internazionale d’Arte di Montepulciano. Neben Live-Mitschnitten vieler europäischen Radiosender liegen bereits zahlreiche CD-Einspielungen vor. Hervorzuheben ist eine CD des Trio Wiek (mit Christina Fassbender und Florian Wiek) mit Werken von Philippe Gaubert, welche vom französischen Magazin „Diapaison“ mit der Bestnote ausgezeichnet wurde. 2012 entstanden eine von der internationalen Presse umjubelte Einspielung mit frühen Werken von George Enescu und eine Gesamtaufnahme der Kammermusikwerke von Cesar Franck. Letztere wurde als beste CD des Jahres 2012 von der belgischen Presse mit dem „Prix Cäcilia“ ausgezeichnet. Seit 2008 ist er Professor für Violoncello am Königlichen Konservatorium Antwerpen, wo er seit 2013 auch als Künstlerischer Direktor wirkt. 2017 war Grimm als Solist u. a. zu Gast bei Emir Kusturica’s „Bolshoi Festival“ in Serbien, dem Thy Chamber Music Festival in Dänemark und dem International Chamber Music Festival in Hamburg. 2018 wird er neben anderen zahlreichen solistischen und kammermusikalischen Auftritten Gast der Internationalen Celloakademie in Nysa, Polen, sein.

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Diana Ketler, Klavier

Diana Ketler

„A high level of pianism with an unusual musical intelligence. She will make her mark in the future“ – so beschrieb der Komponist György Ligeti die Pianistin Diana Ketler nach einem Konzert in London. 2001 wurde Diana als Professorin für Klavier an der Royal Academy of Music in London berufen und gab seitdem Meisterkurse in England, Lettland, der Tschechischen Republik, Spanien, Rumänien und Japan. Diana ist künstlerische Leiterin des Chiemgauer Musikfrühlings in Traunstein und künstlerische Beraterin des SoNoRo Festivals in Bukarest. Aus einer bekannten Musikerfamilie aus Riga stammend, erhielt Diana Ketler den ersten Klavierunterricht mit fünf Jahren. Im Alter von 12 Jahren debütierte sie unter dem berühmten Dirigenten Vassily Sinaisky. Sie studierte in Riga an der Musikakademie, am Salzburger Mozarteum und an der Royal Academy of Music in London bei Theofil Bikis, Karl-Heinz Kämmerling und Christopher Elton. Als Solistin und Kammermusikerin konzertierte Diana Ketler in fast allen Ländern Europas, Japan, Kanada und Russland mit Orchestern wie u. a. der Salzburger Kammerphilharmonie, dem Riga Kammerorchester, dem Münchener Kammerorchester, dem Lettischen Sinfonieorchester, dem Münchener Bachorchester und dem Kobe Chamber Orchestra. Zu ihren Engagements zählen Auftritte bei zahlreichen renommierten Festivals weltweit. Einige ihrer Kammermusikpartner waren Konstantin Lifschitz, Wolfram Christ, Radovan Vlatkovic, Adrian Brendel, Daishin Kashimoto, Boris Brovtsyn, Baiba Skride, Inga Kalna, Marlis Petersen, Mark Padmore und Gilles Apap. Sie spielte Rundfunk- und Fernsehaufnahmen für Sendeanstalten in der ganzen Welt ein. Ihre CD „Songs and Dances of Life“, die sich länderübergreifender Musik u. a. von Béla Bartók, Bohuslav Martinůs und Franz Schubert widmet, wurde von Radio France International als ein „musikalisches Ausnahmeprojekt“ bezeichnet. Als Mitglied des Ensemble Raro konzertiert Diana in ganz Europa, Japan und Südamerika. Im Sommer 2008 wurde das von der Fachpresse hoch gelobte Album „Canti Dramatici“ mit Werken von Johannes Brahms und Peteris Vasks beim Münchener Label Solo Musica veröffentlicht. Während die Zeitschrift „Das Orchester“ vom „göttlich musizierenden Ensemble Raro“ spricht, schreibt „The Gramophone“: „Ensemble Raro brings a feisty application, impeccable polish and lively imagination to Brahms’s stormy C minor Piano Quartet ...“ In der Saison 2009/2010 debütierte das Ensemble Raro im Konzerthaus und im Musikverein in Wien, in der Wigmore Hall in London, in der Musashino Hall in Tokyo und in der Carnegie Hall in New York. 2009 erhielt Diana den „Großen lettischen Musikpreis“. 2010 war sie „Artist in Residence“ des Boswiler Musiksommers.

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Thorsten Johanns, Klarinette

Thorsten Johanns

Thorsten Johanns ist seit dem Wintersemester 2014/2015 Professor für Klarinette an der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar. Bevor er 2002 im Alter von 25 Jahren Soloklarinettist des WDR-Sinfonieorchesters Köln wurde, war er drei Jahre stellvertretender Soloklarinettist der Essener Philharmoniker gewesen. Von 2010 bis 2014 war Johanns Professor für Klarinette am Conservatorium in Maastricht. Er konzertiert regelmäßig als Solist und arbeitete bisher u. a. mit den Dirigenten Sir Neville Marriner, Semyon Bychkov, Eivind Aadland, Yutaka Sado, Howard Griffiths, Jonathan Stockhammer und Dan Ettinger zusammen. Als erster und bis heute einziger deutscher Klarinettist wurde Thorsten Johanns persönlich vom Chefdirigenten des „New York Philharmonic Orchestra“, Alan Gilbert, wiederholt nach New York eingeladen, um dort als Solo-Klarinettist mitzuspielen. Darüber hinaus wurde er mehrfach als Solist zum „SuperWorldOrchestra“ nach Tokyo, Japan, eingeladen. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen neben dem weltberühmten Oboisten und Dirigenten Heinz Holliger auch das renommierte Auryn-Quartett, das Quartetto di Cremona sowie das Minetti-Quartett aus Wien, das Aris-Quartett und das Ensemble Raro. Der Dirigent Christoph von Dohnanyi verpflichtete ihn zu zahlreichen Konzerten mit dem NDR-Sinfonieorchester Hamburg. Wiederholte Engagements als Solo-Klarinettist bei den Berliner Philharmonikern zählen ebenso zu seinen Tätigkeiten. Auch bei den Münchner Philharmonikern, dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin
und dem Ensemble Modern Frankfurt war und ist er häufig zu Gast ebenso wie bei zahlreichen Festivals weltweit, z. B. in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, beim Luzern-Festival, der Musik-Triennale Köln, den Tiroler Festspielen, dem Kammermusikfestival Kloster Kamp, den Fredener Musiktagen und dem SoNoRo-Festival Bukarest. Zudem wirkte er bei vielen erfolgreichen CD-Produktionen mit. Für die Einspielung von Mozarts „Don Giovanni“ mit dem Ensemble „opera senza“ erhielt er 2008 den „ECHO-Klassik“.

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Rastrelli Cello Quartet

Thorsten Johanns

2002 fanden sich die vier Herren des Rastrelli Cello Quartetts zusammen und widmeten sich fortan dem gemeinsamen Erforschen und Erleben der Klangwelt ihres Instruments. Der Tradition verpflichtet, jedoch völlig losgelöst von einer konventionellen Herangehensweise, die nur als solide Basis dienen konnte. Inzwischen verfügt das Ensemble in seiner Besetzung über ein breitgefächertes Repertoire, welches in dieser Form kein zweites Mal vorkommt. Die besondere Verbundenheit, welche das Quartett ihrer Stadt St. Petersburg gegenüber empfindet wird durch ihren Namenspaten zum Ausdruck gebracht, der im 18. Jahrhundert als Architekt eine Reihe bedeutender Gebäude in St. Petersburg schuf. Bartholomeo Rastrelli prägte das Bild der Stadt im Norden Russlands wie kein anderer.
Die Gesamtheit des Rastrelli-Repertoires besteht beinahe ausschließlich aus Arrangements Sergio Drabkins, der dem Quartett seit Anfang an angehört. Seine raffinierten Kompositionen führen das Quartett unter der künstlerischen Leitung des charismatischen Virtuosen Kira Kraftzoff durch eine individuelle, sublimierte und vom Zuhörer oft unerwartete musikalische Landschaft. Jeder der Gentlemen bringt seinen individuellen Charakter, Erfahrungen und Sichtweisen in das Gesamtbild mit ein und so zeichnen zwei ehemalige Schüler des künstlerischen Leiters, Mischa Degtjareff und Kirill Timofeev, für den seit 2002 andauernden Erfolg ebenfalls mit. Rastrelli spielen nur Musik, welche sie selbst lieben – eine Grundüberzeugung, geht es um die Zusammenstellung des Programms. So trifft das Quartett sein Publikum meist mit einer Mischung aus Arrangements von Werken der kammermusikalischen und Orchesterklassik, Standards der Celloliteratur sowie Populärmusik, Jazz, Klezmer oder Tango.
Der Zuhörer vernimmt ein donnerndes Symphonieorchester, wenn "Eine Nacht auf dem kahlen Berge" von Modest Mussorgsky erklingt und wird danach zart umarmt vom "Andante Cantabile", einem russischen Volkslied, welches Peter Tschaikowsky für Streichquartett gesetzt hat. Vielleicht ertönen anschließend die "Zigeunerweisen" von Pablo de Sarasate oder Drabkins "Paganissimo", welches jedem einzelnen Musiker viel Raum für Virtuosität bietet. Diese ist immer präsent und begleitet die musikalische Begegnung ununterbrochen. Dabei zeigen Rastrelli auf eine eigene, unikale Weise, mit welchen vielfältigen Möglichkeiten ihr Instrument aufwartet. Die Kunst der Verwandlung wird ausnahmslos zu einem authentischen Klangabenteuer für den Zuhörer. Dabei sind es immer vier Celli und doch meint man ein altes Klavier zu hören auf dem gerade Ragtime gespielt wird, ein Saxophon des Glenn Miller-Orchesters oder Piazzollas Bandoneon.
Acht CDs spielte das Rastrelli Cello Quartett bis heute ein, die sehr unterschiedliche Musikrichtungen präsentieren und einen ausführlichen Überblick über das Repertoire des Ensembles geben. Die CD "Cello in Classic“ wurde in Russland für den "Record 2008" nominiert und errang schließlich den 2. Platz hinter Luciano Pavarottis "Pavarotti Forever" (Universal Music). Zwei der Platten entstanden gemeinsam mit dem Klarinettisten Giora Feidman, mit dem das Quartett eine jahrelange Zusammenarbeit pflegt.
Seit seiner Gründung ist das Quartett weltweit Gast auf Festivalbühnen, in Konzert- und Rundfunkhäusern. Dazu zählen unter anderem das Royal Concertgebouw Amsterdam, die Berliner Philharmonie, das Mariinsky Theater St. Petersburg, Lincoln Center New York, Beethoven Festival Bonn, Beauvais Cello Festival (Frankreich), Rheingau Musik Festival, Oberstdorfer Musiksommer, Meadowlark Music Festival in Lincoln/Nebraska (USA), European Music Festival Sofia (Bulgarien), Boswiler Sommer Festival (Schweiz), Ohrid Summer Music Festival (Mazedonien), Linköping Music Festival (Schweden), Schleswig Holstein Musik Festival, Rio International Cello Encounter Rio de Janeiro (Brasilien) oder das Bucharest Sonoro Festival (Rumänien).

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