
Alexandra Conunova, Erste Preisträgerin des
Joseph-Joachim-Violinwettbewerbs in Hannover, Preisträgerin des XV.
Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs in Moskau und des
Internationalen Violinwettbewerbs in Singapur, wurde für ihre
Virtuosität, ihren warmen Ton, ihre beeindruckende Farbpalette und
ihre makellose Technik gefeiert. Außerdem erhielt sie das angesehene
Stipendium des Borletti-Buittoni Trust in London.
Conunova ist mit vielen führenden internationalen Orchestern
aufgetreten, darunter das Orchestre de Paris, das Mahler Chamber
Orchestra, die NDR Radiophilharmonie, das Orchestre de la Suisse
Romande, das Orchestra della Svizzera Italiana, das Pariser
Kammerorchester, das Mariinsky Orchestra, das Russische
Nationalorchester, das NFOR, das Orchestra Teatro Regio Torino, das
Barcelona Symphony Orchestra und viele andere.
Nach ihrem erfolgreichen Debüt beim Tivoli Festival im Sommer 2022,
bei dem sie Vivaldis und Piazzolas Vier Jahreszeiten spielte und
dirigierte, wurde Alexandra im Frühjahr 2024 erneut von der
Kopenhagener Philharmonie eingeladen, um Arthur Louries Concerto da
Camera aufzuführen.
Weitere Höhepunkte der vergangenen Saison waren die Tournee mit dem
Insula Orchestra in Spanien, die Rückkehr zu den Nürnberger
Symphonikern und den Aalborger Symphonikern sowie Debüts mit dem
Oxford Philharmonic, dem Borusan Philharmonic, dem Tokyo Metropolitan
Orchestra, dem Belgrade Philharmonic, dem Kristiansand Symphony, dem
Odense Symphony, dem Mexico National Symphony Orchestra und bei der
San Francisco Symphony Spotlight Recital Series.
Alexandras erste Einspielung der Prokofjew-Violinsonaten mit Michail
Liftis bei Aparté wurde mit großem Beifall aufgenommen: „Diese
Einspielung zeigt Conunova als große Künstlerin - sowohl in Bezug auf
die technische Sicherheit als auch auf den interpretatorischen
Wagemut... Ich kann ihre frisch durchdachten, lebendig aufgenommenen
Interpretationen nicht hoch genug empfehlen“ (Gramophone); „...dies
ist bereits ein Kandidat für eine der besten Platten des Jahres“ (The
Strad).
Im Herbst 2020 nahm sie Vivaldis Vier Jahreszeiten auf und
veröffentlichte sie ebenfalls bei Aparté, wo sie begeisterte Kritiken
erhielt: „Ihre letzte Einspielung als Ganzes ist eine exquisit leichte
und anmutige Lesung von allen, gekrönt von hinreißend süß getönten und
tanzenden filigranen Linien von Conunova selbst“, “ihr Spiel ist so
fabelhaft: die warm getönte, leichte Flüssigkeit ihrer Virtuositäten;
ihre Bandbreite an Artikulation, Farbe und Schattierung; die subtile
Spontaneität; die natürliche Gestaltung.“ (Gramophone) In den letzten
Jahren hatte Alexandra das Vergnügen, unter der Leitung und Betreuung
eines der weltweit führenden Professoren, Edouard Wulfson, in Genf zu
arbeiten. Alexandra spielt derzeit auf Giovanni Batistta Guadagnini,
ca. 1785 ex „Ida Levin“, eine freundliche Leihgabe eines
Musikliebhabers.
Alissa Margulis, Violine
Die britische Zeitung The Guardian beschreibt Alissa Margulis’ Spiel
als „außergewöhnlich“, Ivry Gitlis nennt es „eine Offenbarung“, und
Martha Argerich würdigt sie als „starke musikalische Persönlichkeit“.
Für ihre ausdrucksstarken und emotionalen Interpretationen geschätzt,
tritt sie regelmäßig in bedeutenden Konzertsälen auf, darunter die
Berliner Philharmonie, die Carnegie Hall, der Wiener Musikverein, das
Kennedy Center in Washington, die Tonhalle Zürich sowie die
Philharmonien in St. Petersburg und Köln.
Die in Deutschland in eine Familie russischer Musiker geborene
Geigerin studierte in Köln bei Zakhar Bron, in Brüssel bei Augustin
Dumay und in Wien bei Pavel Vernikov. Sie gewann zahlreiche Preise bei
internationalen Wettbewerben und wurde mit dem „Pro Europa“-Preis der
Europäischen Kulturstiftung ausgezeichnet, der ihr in Berlin von
Daniel Barenboim überreicht wurde.
Bereits im Alter von sieben Jahren gab sie ihr Debüt mit den Budapest
Soloists. Seither konzertiert sie weltweit mit renommierten Orchestern
wie dem English Chamber Orchestra, dem Orchestre National
d’Île-de-France, der Orchestra della Svizzera italiana, dem Beethoven
Orchester Bonn oder dem Wiener Kammerorchester. Sie arbeitete mit
Dirigenten wie Jaap van Zweden, Mikko Franck, François-Xavier Roth,
Yuri Bashmet und Gidon Kremer zusammen.
Neben ihrer Solokarriere widmet sich Alissa Margulis intensiv der
Kammermusik und musiziert regelmäßig mit Künstlern wie Martha
Argerich, Mischa Maisky, Gidon Kremer, Jean-Guihen Queyras, Alexandre
Tharaud oder Lars Vogt. Sie gastierte bei zahlreichen internationalen
Festivals, darunter das Enescu Festival in Bukarest, das Menuhin
Festival Gstaad, die Mozartwoche Salzburg, das Schleswig-Holstein
Musik Festival sowie das Verbier Festival.
Ihre Diskografie umfasst über ein Dutzend Einspielungen bei Labels wie
EMI Classics, Oehms oder CAvi. Mehrere Aufnahmen der Reihe Martha
Argerich and Friends wurden für einen GRAMMY nominiert und mit dem
Diapason d’or ausgezeichnet. Sie spielte Werke von Mozart, Beethoven,
Schostakowitsch, Enescu und Liszt ein und widmete sich auch Projekten
von Piazzolla bis Klezmer.
Erik Schumann, Violine
Erik Schumann, 1982 in Köln als Sohn deutsch-rumänisch-japanischer
Eltern geboren, ist bereits als Solist mit zahlreichen Orchestern in
Europa, Asien und den USA aufgetreten. Dazu zählen unter anderem das
NDR Sinfonieorchester Hamburg, das Gewandhausorchester Leipzig, die
Bamberger Symphoniker, das WDR Sinfonieorchester Köln, das
Tonhalle-Orchester Zürich, das Orchestre de Paris, das Orchestre
National de France, Sinfonia Varsovia, das BBC Philharmonic und das
Helsinki Philharmonic Orchestra, das NHK Symphony Orchestra Tokyo
sowie das National Symphony Orchestra Washington D.C. und das Chicago
Symphony Orchestra.
Als Kammermusiker arbeitet Erik Schumann mit Partnern wie dem Tokyo
String Quartet, Daniel Müller-Schott, Alisa Weilerstein, Anna
Vinnitskaya, Martin Fröst, Nils Mönkemeyer, Danjulo Ishizaka, Tsuyoshi
Tsutsumi, Reto Bieri, Ralf Manno, José Gallardo, Viviane Hagner,
Daniel Hope und Cyprien Katsaris zusammen. An der Kronberg Academy
musizierte er mit Juri Bashmet und Gidon Kremer. In der Oji Hall in
Tokio gab er zudem einen Duoabend mit Christoph Eschenbach.
Gemeinsam mit seinen Brüdern Ken und Mark sowie der Bratschistin Liisa
Randalu bildet er das Schumann Quartett. Seit 2008 ist Erik Schumann
Primarius des Ensembles, das unter anderem den Schubert-Wettbewerb in
Graz 2012, den 1er Grand Prix beim Wettbewerb „Quatuors à Bordeaux“
2013 sowie den Jürgen-Ponto-Preis 2014 gewann. Seit 2016 ist das
Schumann Quartett als Ensemble beim Chamber Music Society of Lincoln
Center in New York engagiert und konzertiert dort über mehrere
Spielzeiten hinweg in den USA.
Seit 2013 ist Erik Schumann Professor für Violine an der Hochschule
für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Er spielt eine
Violine von Giuseppe Guarneri „filius Andreae“ aus dem Jahr 1690, die
ihm großzügig von einem privaten Eigentümer zur Verfügung gestellt
wird.
Matthew McDowell, Viola
Der
amerikanische Bratschist Matthew McDowell ist ein herausragender
Kammermusiker, aufstrebender Pädagoge und Bratschist des international
renommierten Schumann Quartetts. Er hat gemeinsam mit bedeutenden
Künstlern wie Martha Argerich, Gary Hoffman, Yura Lee, Miguel da
Silva, Stella Chen sowie Mitgliedern der Berliner Philharmoniker
musiziert und ist in einigen der weltweit führenden Konzertsäle
aufgetreten, darunter die Carnegie Hall, der Herkulessaal München, das
Muziekgebouw, die Philharmonie de Paris, die Kölner Philharmonie, das
Konzerthaus Dortmund, die Victoria Hall, The Phillips Collection, die
Queen Elisabeth Music Chapel, das Curtis Institute of Music und viele
weitere.
Matthews Engagements führten ihn zu den wichtigsten Festivals in
Europa und Nordamerika, wo er unter anderem beim Verbier Festival
Soloist Academy, Gstaad Menuhin Festival, Zermatt Festival, YellowBarn
Festival, Schiermonnikoog Festival, Prussia Cove IMS, Tippet Rise Art
Center, NUME Festival, Heidelberger Frühling, Festival Pablo Casals,
Moritzburg Festival, Zwischentöne Kammermusikfestival, Great Lakes
Chamber Music Festival, Festival Santa Pietra, Geneva International
String Academy, Chamberlab, Oropa Festival, Centrum und dem Festival
de Bellerive auftrat. Er spielte Kammermusik mit international
renommierten Künstlern wie Martha Argerich, Gary Hoffman, Yura Lee,
Miguel da Silva, Stella Chen, Paul Watkins, Ivan Monighetti, Tai
Murray, Sergey Ostrovsky, Xenia Jankovic, Gábor Takács-Nagy, Renaud
Capuçon, Oleg Kaskiv sowie mit Mitgliedern der Berliner
Philharmoniker.
Matthew absolvierte sein Studium bei Ettore Causa an der Yale School
of Music und ist derzeit Artist-in-Residence an der Queen Elisabeth
Music Chapel in Belgien bei Miguel da Silva.
Razvan Popovici, Viola
Razvan Popovici ist Initiator und Intendant des SoNoRo Festivals in Bukarest, des Chiemgauer Musikfrühlings, der Kammermusikreihe Pèlerinages in München und des SoNoRo Festivals in Arezzo. Im vergangenen Dezember wurde er als einer der Leiter des Europalia Festivals 2019 in Brüssel verpflichtet. Popovici spielte als Solist und Kammermusiker in den wichtigen Konzertsälen der Welt wie der Carnegie Hall in New York, Wigmore Hall in London, Kölner Philharmonie, dem Concertgebouw in Amsterdam, dem Konzerthaus und dem Musikverein in Wien, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Théatre-des-Champs-Elysées in Paris und dem Kennedy Center in Washington. Er ist immer wieder Gast bei europäischen Festivals, u. a. beim Lucerne Festival, Rheingau Musikfestival, Kuhmo Festival, Boswiler Musiksommer, den Schwetzinger Festspielen, den Wiener Festwochen und den Elverum Festspielen. Seine Kammermusikpartner waren u. a. Juliane Banse, Konstantin Lifschitz, Natalia Gutman, Radovan Vlatkovic, Daishin Kashimoto, Thomas Demenga, Benjamin Schmid, Christoph Prégardien, Mihaela Martin, Frans Helmerson, Philippe Graffin, Elena Bashkirova, Nobuko Imai, Gilles Apap, Ilya Gringolts, Louis Lortie, Vilde Frang, das casalQuartett, das Szymanowski Quartett, das Vertavo Quartett, das Danel Quartett, das Glinka Quartett, das Schumann Quartett und Mitglieder des Amadeus Quartetts und des Ensembles Wien-Berlin. Popovici ist Mitbegründer und Mitglied des Ensemble Raro, mit dem er in ganz Europa, Japan und Nordamerika konzertiert. Die anderen Mitglieder des Ensembles sind Diana Ketler, Erik Schumann, Alina Pogostkina, Bernhard Naoki Hedenborg, Thorsten Johanns, Olivier Darbellay und Alexander Sitkovetsky. Popovici gibt Meisterkurse in Deutschland, der Tschechischen Republik, Rumänien, Italien, Japan und der Ukraine und unterrichtet regelmäßig bei der Stiftung „Villa Musica“ in Mainz. Er trat zuletzt beim Storioni Festival in Eindhoven, beim Forte Music Fest in Almaty, Kazachstan, beim Bodensee Festival, beim Stift Festival in Holland, beim Rolandseck Festival, Mittelfest in Cividale und beim Kloster Kamp Festival auf. An der Seite von Alexander Sitkovetsky, Alissa Margulis, Erik Schumann und Thorsten Johanns führte er Mozarts „Sinfonia Concertante“ auf, und gemeinsam mit den Chaarts Chamber Artists, dem Transylvania Symphony Orchester Cluj-Napoca, der Kamerata Kronstadt, dem Rundfunkorchester Bukarest und dem Kobe Chamber Orchestra brachte er Bruchs Doppelkonzert zur Aufführung. Razvan Popovici, in eine Musikerfamilie in Bukarest geboren, erhielt den ersten Bratschenunterricht bei seinem Vater Mugur Popovici. Er studierte am Mozarteum in Salzburg, am Conservatoire Nationale de Musique et de Danse in Paris und an der Musikhochschule in Freiburg bei Peter Langgartner, Jean Sulem und Wolfram Christ.
Valentin Răduțiu, Violoncello
Justus Grimm, Violoncello
Seinen ersten Cellounterricht erhielt Justus Grimm im Alter von fünf Jahren zunächst bei seinem Vater, bevor er bald Studien bei Urich Voss und Claus Kanngiesser sowie später bei Frans Helmerson in Stockholm und Köln aufnahm. Seine außergewöhnliche Begabung bewies er in zahlreichen Wettbewerben. So gewann er u. a. an der Seite des Pianisten Florian Wiek den ersten Preis des „Maria Canals Musikwettbewerb“ in Barcelona. Zudem wurde er mit dem Preis des Deutschen Musikrates ausgezeichnet. 1993 glänzte er als Solist mit den Hamburger Philharmonikern in der Uraufführung von Matthias Pintschers Cellokonzert „La Metamorfosi di Narciso“. Nach wie vor pflegt er die Zusammenarbeit mit zahlreichen internationalen Orchestern. Grimms solistische und kammermusikalische Auftritte führen ihn durch ganz Europa, so war er bereits Gast in vielen der berühmtesten Konzerthäusern wie der Berliner Philharmonie, der Elbphilharmonie, dem Münchner Herkulessaal, dem Théâtre du Châtelet in Paris sowie dem Centro Cultural in Lissabon. 2012 wurde seine Aufführung von Tschaikovskys „Rokokovariationen“ mit dem Orchestre Symphonique de la Monnaie unter Carlo Rizzi im Rahmen einer TV-Produktion live aus dem Palais des Beaux Arts in Brüssel gesendet. Seine bemerkenswerte kammermusikalische Laufbahn führte Grimm mit namhaften Künstlern zusammen, so spielte er u. a. mit Abdel Raman El Bacha, Daniel Blumenthal, Gerard Caussé, Augustin Dumay, Stephen Kovacevich und Antonio Pappano. Er folgte Einladungen zu bedeutenden Festivals, u. a. den Ludwigsburger Festspielen, dem Festival van Vlaanderen, den Dias da Musica Lissabon sowie dem Klarafestival Brüssel. Seit 2010 ist er „Artist in Residence“ des Cantiere Internazionale d’Arte di Montepulciano. Neben Live-Mitschnitten vieler europäischen Radiosender liegen bereits zahlreiche CD-Einspielungen vor. Hervorzuheben ist eine CD des Trio Wiek (mit Christina Fassbender und Florian Wiek) mit Werken von Philippe Gaubert, welche vom französischen Magazin „Diapaison“ mit der Bestnote ausgezeichnet wurde. 2012 entstanden eine von der internationalen Presse umjubelte Einspielung mit frühen Werken von George Enescu und eine Gesamtaufnahme der Kammermusikwerke von Cesar Franck. Letztere wurde als beste CD des Jahres 2012 von der belgischen Presse mit dem „Prix Cäcilia“ ausgezeichnet. Seit 2008 ist er Professor für Violoncello am Königlichen Konservatorium Antwerpen, wo er seit 2013 auch als Künstlerischer Direktor wirkt. 2017 war Grimm als Solist u. a. zu Gast bei Emir Kusturica’s „Bolshoi Festival“ in Serbien, dem Thy Chamber Music Festival in Dänemark und dem International Chamber Music Festival in Hamburg. 2018 wird er neben anderen zahlreichen solistischen und kammermusikalischen Auftritten Gast der Internationalen Celloakademie in Nysa, Polen, sein.

















