Diana Ketler, Klavier

Diana Ketler

"A high level of pianism with an unusual musical intelligence. She will make her mark in the future" - so beschrieb der Komponist György Ligeti die Pianistin Diana Ketler nach einem Konzert in London.

2001 wurde Diana als Professorin für Klavier an der Royal Academy of Music in London berufen und gab seitdem Meisterkurse in England, Lettland, der Tschechischen Republik, Spanien, Rumänien und Japan.

Diana ist künstlerische Leiterin des Chiemgauer Musikfrühlings in Traunstein.

Aus einer bekannten Musikerfamilie aus Riga stammend, erhielt Diana Ketler den ersten Klavierunterricht mit fünf Jahren. Im Alter von 12 Jahren debütierte sie unter dem berühmten Dirigenten Vassily Sinaisky.

Sie studierte in Riga an der Musikakademie, am Salzburger Mozarteum und an der Royal Academy of Music in London bei Theofil Bikis, Karl-Heinz Kämmerling und Christopher Elton.

Als Solistin und Kammermusikerin konzertierte Diana Ketler in fast allen europäischen Ländern, Japan, Kanada und Rußland mit Orchestern wie u.a. der Salzburger Kammerphilharmonie, der Sinfonietta Riga, dem Südwestdeutschen Kammerorchester, dem Münchener Kammerorchester, dem Georgischen Kammerorchester, dem Lettischen Sinfonieorchester und dem Kobe Chamber Orchestra.

Zu ihren Engagements zählen Auftritte sowohl bei zahlreichen Festivals wie dem Musiksommer Gstaad, Ravello Festival, Buxton Festival, Chichester Festival, Carinthischer Sommer, Tartini Festival, SoNoRo Festival, Kobe Music Festival und St.Gallen Musikfestival, als auch in den Glenn Gould Studios in Toronto, im South Bank Centre in London, in der Bridgewater Hall in Manchester, in der Tokio Opera City Hall und der Osaka Symphony Hall.

Einige Ihrer Kammermusikpartnern waren Konstantin Lifschitz, Wolfram Christ, Adrian Brendel, Daishin Kashimoto, Baiba Skride, Inga Kalna, Marlis Petersen, Mark Padmore und Carolin Widmann.

Rundfunk- und Fernsehaufnahmen für Sendeanstalten in der ganzen Welt liegen vor, darunter BBC3, Classic FM, BR, NHK, TVR und ORF. Ihre CD Songs and Dances of Life, die sich länderübergreifender Musik u.a. Béla Bartóks, Bohuslav Martinů, Franz Schubert widmet wurde von Radio France International als ein „musikalisches Ausnahmeprojekt“ bezeichnet.

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Alexei Grynyuk

Alexei Grynyuk

"...der Pianist Grynyuk ist eine bewunderungswürdige Persönlichkeit und verfügt über eine absolut transzendente Virtuosität.... Sein Anschlag zeigt die gleiche transparente und souveräne Virtuosität wie die großen Russen."
Le Figaro, Paris

Der ukrainische Pianist Alexei Grynyuk studierte am Konservatorium in Kiew unter Valery Kozlov, bevor er ein Stipendium für die Royal Academy of Music gewann. Dort studierte er bei Hamish Milne. Zu seinen bemerkenswertesten Erfolgen gehören die Ersten Preise beim Dyagilev-Wettbewerb in Moskau, dem Vladimir-Horowitz-Wettbewerb in Kiew und dem Shanghai-Piano-Wettbewerb in China.

Alexei Grynyuks internationale Karriere umfasst Auftritte in der Wigmore Hall und dem Southbank Centre in London, dem Salle Cortot und Salle Gaveau in Paris und der Großen Halle des Moskauer Konservatoriums sowie in Japan, Südkorea und Marokko. Nach seinem erfolgreichen New-York-Debüt unter der großzügigen Patronage von Alexis Gregory im Metropolitan Museum im Frühjahr 2005 wurde er nochmals zu dessen berühmter Piano-Serie eingeladen. Seine Auftritte wurden im BBC Radio 3, im Hessischen Rundfunk Frankfurt, KRO4 Hilversum, Radio France, Ukrainian National Radio und im chinesischen, russischen und ukrainischen Fernsehen übertragen.

Von "Musical Opinion" (London) für seine "atemberaubende technische Vollendung" und sein "musikalisches Können allerhöchster Güte" gepriesen, wurde Alexei Grynyuk zu so prestigesträchtigen Festivals wie Cervantino (Mexiko), Dushniki Chopin Festival (Polen), Kremlin Music (Moskau), Musica Sacra (Maastricht), Newport Music Festival (Rhode Island) und Mannes College International Keyboard Festival (New York) eingeladen.

Dank seines breiten Repertoires an Trios und Duos konnte Alexei seine Konzertaktivitäten auf das Lincoln Centre in New York und auf Montpellier ausweiten und wird in naher Zukunft bei weiteren internationalen Musikfestivals auftreten.

"...überwältigend, von göttlicher Reinheit... majestätisch... er eroberte das Publikum mit tiefer Musikalität... eine kristallklare und bewundernswerte Klangfarbe... eine gediegene, wunderschön strukturierte Darbietung."
Chopin Magazine, Tokio

"...eine fesselnde Aufführung von Beethovens Pianokonzert Nr. 5, ‚Emperor’. Das Allegro spielte er mit so viel Anmut und Kraft, dass ich fühlen konnte, wie das Publikum mit allen Konventionen brechen und in Applaus ausbrechen wollte. Grynyuk produzierte mit seinen Fingerspitzen in den schnelleren Passagen sein ganz eigenes Feuerwerk, bewies aber auch die feinfühlige Kontrolle langsamerer Momente."
The Worthing Herald, U.K.

"...erhabenes Spiel. Ein atemberaubender Auftritt... es schien, als sei der junge Horowitz wiedergeboren."
Pianowerld Magazine, Amsterdam

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Alina Pogostkina, Violine

Alina Pogostkina

Die 1983 in St. Petersburg geborene Geigerin Alina Pogostkina gewann im Dezember 2005 als erste Deutsche den 9. Internationalen Sibelius Wettbewerb in Helsinki. Die Musikerin, die anfangs durch ihren Vater ausgebildet wurde und derzeit noch an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin studiert, konnte in ihrer bisherigen Karriere bereits zahlreiche Wettbewerbe für sich entscheiden. So gewann sie 1997 als jüngste Teilnehmerin den ersten Preis des Louis-Spohr Wettbewerbs in Freiburg. 1999 wurde sie mit dem „Prix de l’espoire“ der Kultur- Fördergemeinschaft der Europäischen Wirtschaft ausgezeichnet und war zudem Preisträgerin beim Concours Tibor Varga in Sion sowie beim Concours Long-Thibaud in Paris. 2001 zählte sie zu den Preisträgern beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel, 2002 auch beim Internationalen Violinwettbewerb in Indianapolis, USA.

Alina Pogostkina hat an Meisterkursen bei Dorothy DeLay, Ruggiero Ricci, Dimitri Sitkovetzky und Tibor Varga teilgenommen. Sie ist regelmäßig Gast bei international renommierten Musikfestivals wie den Schwetzinger Festspielen und dem Mozartfest Würzburg, den Musikfestivals in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Aspen (USA), den Weilburger Schlosskonzerten, Beethovenfest Bonn, den Salzburger Festspielen, wo sie gemeinsam mit Gidon Kremer aufgetreten ist, sowie den Dresdner Musikfestspielen und Lockenhaus. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Mikhail Pletnev, Gennadi Roshdestvensky, Sir Roger Norrington, Gilbert Varga, Christoph Eschenbach, Hartmut Haenchen, Mark Elder, Sakari Oramo, Jukka-Pekka Saraste und Mikko Franck. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen dokumentieren ihre künstlerische Karriere.

Als Solistin spielte sie u.a. mit dem SWR Sinfonieorchester Stuttgart, Stuttgarter Philharmoniker, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, Tampere Philharmonic, Lahti Symphony Orchestra, Residentie Orchestra, Hallé Orchestra, der Tschechischen Philharmonie, dem Russischen National-Orchester, Orchestre National de Belgique, China National Symphony Orchestra, Netherlands Philharmonic Orchestra, Mozarteum Orchester Salzburg, Kremerata Baltica und BBC Scottish Sympony Orchestra. In der Saison 2007/2008 debütierte Alina Pogostkina beim RTE National Symphony Orchestra Dublin, beim Indianapolis Symphony Orchestra und beim Yomiuri Nippon Symphony Orchestra Tokyo. Außerdem standen Tourneen mit den Prager Symphonikern und dem City of Birmingham Symphony Orchestra auf dem Programm. Recitals führten sie u.a. nach Finnland, Österreich und Japan. Highlights der laufenden Saison sind Auftritte mit dem Finnish Radio Symphony Ochestra unter Sakari Oramo in Spanien, mit dem MDR Sinfonieorchester Leipzig unter Mario Venzago, eine Konzerttournee mit dem Ochestre National des Pays de la Loire durch Frankreich sowie eine Einladung zum Bergen International Festival.

Die Deutsche Stiftung Musikleben stellt Alina Pogostkina eine Violine von Antonio Stradivari (Cremona 1709) aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung.

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Alexander Sitkovetsky

Alexander Sitkovetsky

“Star of the New Century” dazu prämierte das Magazin The Strad im Jahr 2000 den Geiger. Alexander Sitkovetsky, 1983 in Moskau in einer traditionsreichen Musikerfamilie geboren, erhielt den ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren.

Alexander studierte zunächst an der Yehudi Menuhin School in London mit Natalia Boyarsky und anschließend an der Royal Academy of Music mit Hu Kun. Er besuchte Meisterkurse mit Lord Menuhin, Dmitry Sitkovetsky, Mauricio Fuks, Georgy Pauk und Maxim Vengerov. Zur Zeit studiert er in der Klasse von Pavel Vernikov an der Wiener Musikhochschule.

Die Begegnung mit Yehudi Menuhin aus dem Jahre 1990 führte zu gemeinsamen Auftritten in London (mit Duos von Béla Bartók in St James’s Palace), Frankreich, Belgium und Budapest (Mendelssohns Violinkonzert ).

Alexander trit regelmäßig bei zahlreichen Festivals in der ganzen Welt auf, darunter beim Radio France Festival in Montpellier, den Torino und Cortona Musikfestivals, Oldenburg Musikfestival, Verbier Musikfestival, Newport Music Festival in Rhode Island und Mecklenburg Vorpommern Musikfestival.

Als Solist trat er auf u.a. in der Royal Festival Hall, Queen Elizabeth Hall und Wigmore Hall in London, Salla Verdi in Milano und im Grossen Saal des Moskauer Konservatoriums.

Unter seinen letzten Engagements zählen Recitals in der Royal Festival Hall in London und in New York, in der Kammermusikreihe der Frick Collection an der Seite von Bella Davidovich.

Im Jahr 2000 unterschrieb er einen Plattenvertrag mit Angel Records (Capitol/EMI Classics). Seine beiden CDs mit Werken von Bach, Mendelssohn, Panufnik and Takemitsu erschien 2004 und wurde von der Fachpresse hoch gelobt.

Unter seinen letzten Engagements zählen Auftritte in den USA mit dem Russischen Kammerorchester unter Constantin Oberlian, Deutschland, Italien, Rußland und Japan. Er debütierte mit dem English Chamber Orchestra, dem Royal Philharmonic Orchestra, der Southbank Sinfonia, BBC Concert Orchestra und dem Stuttgarter Kammerorchester.

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Peter Langgartner, Viola

Peter Langgartner

Peter Langgartner, in Steyr/Oberösterreich, geboren, studierte bei Jürgen Geise und Peter Schidlof (Amadeus Quartett). 
Er war Solobratschist am Teatro La Fenice, Venezia (1982/83) und in der Camerata Academica (bis 1999).

Peter Langgartner ist Professur für Viola am Mozarteum in Salzburg.

Mit dem Pro Arte Quartett musizierte er auf den meisten Konzertpodien der Welt und war bei BMG mit einer Mozart-Gesamtaufnahme vertreten. 


Er trat als Solist mit den Bratschenkonzerten von Telemann, Mozart, Paganini, Hindemith und Feldman in Österreich, Deutschland, Italien, Spanien, USA, Kanada, Japan. Unter seine Kammermusikpartner zählen Thomas Zehetmair, Benjamin Schmid, Vladimir Mendelssohn, Alois Brandhofer und Wolfgang Meyer.

Er ist Mitglied im Hyperion Ensemble, im Okoun Ensemble und Geiger im Quintett Tango 59.

Peter Langgartner entwickelte Musikkabarets und Cross-over-Projekte zu heiteren und ernsten Themen.

Zahlreiche Aufnahmen liegen vor, darunter die CD-Produktionen Viola, Brass and Winds (Konzerte für Viola und Blasorchester von Zaininger, Eder und Hindemith) und Bach And All (Chromatische Fantasie, Suiten BWV 995 und 1012).

Die Musiksatire Ein Menü für Herrn Brahms ist Peters erstes Buch.

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Razvan Popovici, Viola

Razvan Popovici

Razvan Popovici, in eine Musikerfamilie in Bukarest geboren, erhielt den ersten Bratschenunterricht bei seinem Vater Mugur Popovici. Er studierte in Salzburg, Paris und Freiburg bei Peter Langgartner, Jean Sulem und Wolfram Christ. Wichtige künstlerische Impulse bekam er von Tabea Zimmermann, Paul Coletti, Wilfried Strehle, Christoph Wyneken, Thomas Riebl, dem Hagen Quartett und Peteris Vasks.

Razvan spielte als Solist in mehreren europäischen Ländern, u.a. in der Kölner Philharmonie, im Festspielhaus Baden-Baden und im Théatre-des-Champs-Elysées in Paris.

Er ist regelmäßig Gast bei europäischen Festivals, u.a. bei den Schwetzinger Festspielen, Open Chamber Music Prussia Cove, Harrogate Festival, Oxford Chamber Music Festival, Music at Plush, Ferrarra Musica, Tartini Festival, Boswiler Musiksommer und Kobe Music Festival.

Seine Kammermusikpartner waren Konstantin Lifschitz, Rainer Kussmaul, Alexander Lonquich, Thomas Brandis, Daishin Kashimoto, Adrian Brendel, Baiba Skride, Carolin Widmann, Mihaela Ursuleasa, Priya Mitchell, das Voces Quartett, das casalQuartett und Mitglieder des Amadeus Quartetts. Er trat auf in der Wigmore Hall und im South Bank Centre in London, im Atheneum und im Prinzregententheater in München.

Rundfunk- und Fernsehaufnahmen für zahlreiche Sendeanstalten liegen vor, darunter BR und SWR, TVR, RRM, RRC, LR3, DRS2, NHK und MTV.

Nach einer einjähriger Aushilfstätigkeit bei den Berliner Philharmonikern, war Razvan Gast-Solo-Bratschist u.a. des Kölner Kammerorchesters, der Salzburger Kammerphilharmonie, der Essener Philharmonikern, des Kobe Chamber Orchestra und des Münchener Kammerorchesters.

Seine CD Songs and Dances of Life, die sich länderübergreifender Musik u.a. Béla Bartóks, Bohuslav Martinů, Franz Schubert widmet wurde von Radio France International als ein „musikalisches Ausnahmeprojekt“ bezeichnet.

Razvan gibt Meisterkurse in der Tschechischen Republik, Rumänien und Japan.

Er ist Initiator und Intendant des Chiemgauer Musikfrühlings in Traunstein, der Kammermusikreihe Pèlerinages in München und des SoNoRo Festivals in Bukarest.

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David Cohen, Violoncello

David Cohen

“…David Cohen, one of the most talented young cellists I know. He was a student at my School for some years, and is altogether a remarkable young man, a remarkable performer and already an outstanding cellist.” Lord Yehudi Menuhin, 1998

David Cohen wurde1980 in einer Musikerfamilie in Tournai, Belgien geboren. Er studierte zuerst am Conservatoire Royal de Bruxelles. Dank eines Stipendium der Menuhin Stiftung, setzte er 1994 die Ausbildung an der Yehudi Menuhin School fort. David vervollständigte sein Studium an der Guildhall School of Music and Drama, in der Klasse von Oleg Kogan. Dort erhielt er die grösste Auszeichnung dieser Institution (Gold Medal) – einige ausgezeichnete Vorgänger waren Jacqueline du Pré und Bryn Terfel.

David gewann mehr als 25 Preisen und Auszeichnungen, darunter den Speziellen Preis beim Internationalen Cello Wettbewerb in Genf (2001), den Preis der Solti Stiftung (2003), den Preis des Borletti-Buitoni Trust (2004) oder die Octave de Musique für den besten Klassik-Album (2004).

David begann seine solistische Tätigkeit im Alter von 11 Jahren. Er trat u.a. mit dem Flämischen Orchester Brüssel, dem Symphonieorchester Grenoble, dem Polish Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Lord Yehudi Menuhin, mit dem Warschaw Symphonia, der Philharmonia Orchestra London, dem St Petersburg Philharmonic Orchestra unter Mstislav Rostropovich auf.

Als 1997 Mstislav Rostropovich David hörte, lud er ihn Mitglied in seinem Cello-Sextett zu werden.

David ist regelmäßig Gast bei zahlreichen Festivals, darunter Kronberg, Manchester, Cambridge, Beauvais und Gstaad Festival.

Seit 2001 ist er Solo-Cellist der Philharmonia Orchestra London, als jüngster Stimmführer in der Geschichte des Orchesters.

David unterrichtet am Königlichen Konservatorium in Mons, Belgien.

David spielt das legändere Dominicus Montagnana Cello (Baujahr 1715), das dem verstorbenen Boris Pegamenschikow gehört hat. Das Cello wurde David durch die Groszügigkeit der Mrs. Morton und die Hilfe des Razumovsky Tust London zur Verfügung gestellt.

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Bernhard Naoki Hedenborg, Violoncello

Bernhard Naoki Hedenborg

In Salzburg geboren, verdankt Bernhard Naoki Hedenborg seine musikalische Entwicklung dem Cellisten und Dirigenten, Heinrich Schiff, der ihn fast zehn Jahre intensiv ausbildete. Bernhard Naoki vervollständigte seine Ausbildung bei David Geringas, Zara Nelsova und Miklos Pérenyi. Eine intensive Kammermusikausbildung erhielt er bei György Kurtág, Ferenc Rados, György Sebök, dem Alban Berg, Amadeus, Artis und Hagen Quartett.

Bernhard Naoki ist mehrfacher Preisträger bei internationalen Wettbewerben, darunter erhielt er beim “2. Internationalen Tschaikowski Wettbewerb” für junge Musiker die Silbermedaille. 1998 gewann er den 1.Preis und den Spezialpreis beim “Internationalen Wettbewerb für junge Musiker“ in Oslo.

Bernhard Naoki verfolgt eine rege Konzerttätigkeit in europäischen Ländern, Japan, Indien und Südamerika u.a. mit dem Kölner Rundfunkorchester, dem Prager Sinfonieorchester, der Slowakischen Philharmonie, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Costa Rica Symphony Orchestra, dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchester und dem Bombay Chamber Orchestra.

Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Piotr Anderszewski, Christiane Oelze, Daishin Kashimoto, Konstantin Lifschitz, und Joji Hattori. Als Mitglied des Thomas Christian Ensemble trat Bernhard Naoki bei renommierten Festivals auf und nahm mehrere CDs mit Kammermusikbearbeitungen symphonischer Werke von Gustav Mahler, Anton Bruckner und Claude Debussy auf.

Er trat im Großen Saal des Wiener Musikvereins auf, wo er als Solist mit dem Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks spielte. In der Saison 2007/2008 spielte Bernhard Naoki als Solist in residence am Theater Eisenach acht Konzerte mit dem GMD Tetsuro Ban. Seit 2006 ist Bernhard Naoki künstlerischer Leiter des Kobe Music Festival in Japan. Er gibt Meisterkurse u.a. in Rumänien und Japan.

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Radu Nagy, Violoncello

Radu Nagy

Radu Nagy wurde am 18.01.1966 in Targu Mures, Rumänien geboren.Er ist Absolvent der Musikakademie Bukarest, des Leonard Sorkin International Chamber Music Institute, der Universtiy of Wisconsin und der Northern Illinois University in DeKalb, wo er das Master-Diplom im Solo-Fach und in Kammermusik erhielt.

Er studierte bei dem Fine Arts Quartet und dem Vermeer Quartet, und nahm teil an Meisterkursen mit den Amadeus, Juilliard, Tokyo, Cleveland, Emerson, American and Guarnieri String Quartets.

Er gewann den 3.Preis beim Jeunesse Musicale International Chamber Music Competition in Belgrad, den 2.Preis beim Dimitri Shostakovich String Quartet Competition in Sankt Petersburg, den 2.Preis beim Fischoff Chamber Music Competition in South Bend, USA, und den 4.Preis beim London International String Quartet Competition.

In den USA konzertierte er als Mitglied des Lipatti String Quartet und in Europa mit dem Ensemble Contempo Paris, sowie mit dem Dinu Lipatti Trio Berlin u.a. beim Cleveland Chamber Music Festival, Colorado und Aspen Summer Festivals, Ravenna Festival, Amadeus Festival London, Niedersächsische Musiktage, in der Philharmonie Berlin, beim Dänischer Rundfunk Kopenhagen, und beim NDR Hamburg.

Gegenwärtig ist er Solo-Cello an dem Toscanini Foundation Orchestra in Parma, unter der Leitung von Lorin Maazel, Kurt Masur, Zubin Mehta, Eliahu Inbal, Georges Prêtre, Mstislav Rostropovich, Yuri Temirkanov, Charles Dutoit und Rafael de Burgos.

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Božo Paradžik, Kontrabass

Božo Paradžik

Božo Paradžik wurde 1969 in Zagreb, Kroatien, geboren. Seinen ersten Kontrabassunterricht hatte er bei Tihomir Vidović in Sarajevo und studierte danach bei Jiří Hudec in Prag.

Nach dem Studium begann er seine erfolgreiche Karriere als Orchestermusiker. Er wurde als Solokontrabassist in mehreren erstklassigen Sinfonieorchestern angestellt, zuerst beim Residentie Orkest Den Haag, danach beim Radio-Sinfonieorchester Stuttgart. Ausserdem spielte er öfters beim königlichen Concertgebouw Orkest Amsterdam und als Solokontrabassist beim Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks München.

Gleichzeitig begann er seine solistische Konzertaktivität und machte eine Serie der Rundfunkaufnahmen für mehrere öffentliche Rundfunkanstalten in Deutschland. Mit der Veröffentlichung seiner ersten CD, die er zusammen mit dem Pianisten Ulrich Rademacher aufgenommen hat, wurde Božo Paradžik im Jahre 2000 als Solist weltweit bekannt. Es handelt sich hierbei um die erste solistische CD mit Kontrabass, die der berühmte Klassikverlag EMI / Virgin Classics seit Entstehen veröffentlicht hat.

Paradžik spielte ab dann nicht mehr in Orchestern sondern legte den Schwerpunkt auf seine solistischen und kammermusikalischen Tätigkeiten.

Als Solist tritt er mit Orchestern in einigen der berühmtesten Konzertsälen Europas auf, spielt Sonatenabende und Kammermusik. Neben der solistischen Originalliteratur für Kontrabass führt Božo Paradžik auch mit sensationellem Erfolg Werke auf, die ursprünglich für andere Instrumente komponiert worden sind. So spielte er im Jahre 2000 mit dem Apos Quartett in der Berliner Philharmonie die zweite Violoncellostimme in Schuberts „grossem Streichquintett in C“. Im Jahre 2005 spielte er mit den Zagreber Philharmonikern das C-dur Violoncellokonzert von Joseph Haydn, was mittels EBU/Eurovision live im Radio in 74 Länder übertragen wurde.

Er unterrichtete zuerst ab 2000 am Konservatorium in Amsterdam und folgte kurz danach seinem Ruf als Professor an die Musikhochschule Detmold. Seit 2003 ist er als Professor für Kontrabass an der Musikhochschule in Freiburg tätig. Božo gibt regelmässig Meisterkurse an anderen führenden Musikkonservatorien Europas, darunter Amsterdam, Den Haag, London, Lyon, Manchester und Paris.

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Detlev Eckstein, Rezitation

Detlev Eckstein

Detlev Eckstein wurde am 13.06.1949 in Berlin geboren.

Nach Engagements in Stuttgart und Berlin wurde er am 1. April 1974 ans Wiener Burgtheater engagiert. (Antrittsrolle: Willy Carson in Edward Bonds "Die See").

Er wirkte in zahlreichen TV Produktionen und in Spielfilmen mit und ist Autor zahlreicher Synchrondrehbücher für Filme und Serien.

Er war Synchronstimme von Tom Hulce in "Amadeus", Kevin Spacey und vielen anderen bekannten Schauspielern.

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Aljosha Zimmermann Ensemble

Aljosha Zimmermann, Klavier
Sabrina Zimmermann, Violine
Markus Steiner, Perussion

Aljoscha Zimmermann

Pianist und Filmkomponist

Aljosha Zimmermann Ensemble

Aljoscha Zimmermann, der aus Lettland stammende Pianist, Filmkomponist und Professor an der Hochschule für Musik in München, hat sich in den letzten 20 Jahren durch Bearbeitungen und Kompositionen zu Stummfilm-Klassikern (sein Repertoire umfasst inzwischen über 400 Werke) einen Namen als einer der führendsten Interpreten dieser besonderen Kunst gemacht.

Die musikalischen Bearbeitungen von Stummfilmen für das Fernsehen (Arte, Bayerisches Fernsehen, ORF und ZDF), die DVD- Aufnahmen (der Golem, Dr. Mabuse, das fidele Gefängnis, die Austernprinzessin, Nathan der Weise u.a.) und besonders die von Publikum und Kritik begeistert aufgenommenen Live-Auftritte haben seinen Ruf als Meister seines Fachs gefestigt. Aljoscha Zimmermann und sein Ensemble sind ständige Gäste auf internationalen Filmfestivals, unter anderem in Berlin, Cannes, New York, Sydney, München, Montreal, Tokio, sowie auf Festivals des Deutschen Films in Madrid, Rom, Paris, Melbourne und Moskau.

Das Aljoscha Zimmermann Ensemble, das bereits seit vielen Jahren zusammen spielt, besteht aus:

Sabrina Zimmermann

Violine

Sabrina Zimmermann ist die Tochter von Aljoscha Zimmermann, spielt seit 1992 im Aljoscha Zimmermann Ensemble und teilt die Leidenschaft ihres Vaters zu Stummfilmen mit dem sie regelmäßig ein großes Repertoire von Stummfilmen auf internationalen Filmfestivals in der ganzen Welt spielt. Sie ist Absolventin des Royal College of Music in London, wo sie ein Master in Solo- und Kammermusik erwarb. Sabrina ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, unter anderen dem Taneiev Wettbewerb in Moskau und dem Tunnell Trust in London. Sie hat neben ihrer Solo- und Kammermusiktätigkeit auch an zahlreichen Live-Aufführungen, DVD- Produktionen und Fernsehaufzeichnungen von Filmmusiken mitgewirkt. Sabrina lebt in Wien.

Markus Steiner

Percussion

Markus Steiner ist seit 2001 Mitglied des Aljoscha Zimmermann Ensembles. Er beherrscht die ganze Palette der Percussion-Instrumente und konzertiert seit seinem Abschluss am Richard Strauß Konservatorium in München in den bekanntesten Konzertsälen der Welt. Markus war Akademist der Münchner Philharmoniker und spielte bei allen Münchner und bei vielen deutschen und österreichischen Orchestern als Gast. Seit 2006 ist Markus Steiner

1. Schlagzeuger des Orchesters des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München. Mit dem Aljoscha Zimmermann Ensemble kann er seine musikalischen Vorstellungen um eine weitere Facette bereichern. Markus spielt auch auf allen DVD- und Fernsehaufzeichnungen von Filmmusiken zusammen mit Sabrina und Aljoscha Zimmermann.

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