Razvan Popovici

 Liebe Musikfreunde,

unser Chiemgauer Musikfrühling blüht und gedeiht: Zusätzlich zu den traditionellen Auftrittsorten Klosterkirche und Club Kafka in Traunstein wird der Chiemgauer Musikfrühling zum ersten Mal auch im Kloster Seeon sowie im neuen Traunreuter Kultur- und Veranstaltungszentrum k1 gastieren. In 14 Konzerten bietet unser abwechslungsreiches Festival Ihnen vom 23. Mai bis 16. Juni 2010 über drei Wochen lang musikalische Höhepunkte. Die Weltklasseinterpreten Heinrich Schiff, Alina Pogostkina und das Ensemble Raro werden den 7. Chiemgauer Musikfrühling mitgestalten.

Die Zusammenarbeit mit dem Kloster Seeon und dem k1 in Traunreut ist eine willkommene Entwicklung, eine logische Konsequenz und ein riesiger Gewinn für den Chiemgauer Musikfrühling. Wir sind sehr glücklich, zwei so wunderbare Kultureinrichtungen für unser Festival gewonnen zu haben. Unser siebter Musikfrühling wird damit wirklich ein Festival für den ganzen Chiemgau sein! Wir möchten uns bei den Leitern beider Einrichtungen sehr für ihre Offenheit bedanken und freuen uns darüber, dass sie unsere gemeinsame Vision hinsichtlich des Chiemgauer Musikfrühlings teilen. Mehr » 

Ihr Razvan Popovici, Intendant
Razvan Popovici


Diana Ketler

 Liebe Freunde,

Wir heißen Sie in Traunstein und erstmals auch in Traunreut und dem Kloster Seeon herzlich willkommen! Wir freuen uns sehr über die Tatsache, dass wir der Magie der Klosterkirche und dem „funky Vibe“ des Club Kafka zwei fantastische neue Orte hinzufügen können. Dies ist ein Experiment; und ebenso abenteuerlustig waren wir auch bei unserem Programm. Sie werden alte und neue Gesichter erleben, Ihre liebsten Kompositionen hören und sich hoffentlich in neue verlieben. Besonders drei Werke erfordern wohl eine kurze Einführung. Die Prayers and Dreams of Isaac the Blind von Osvaldo Golijov, eines argentinischen Komponisten mit osteuropäischem Hintergrund (das Thema Argentinien spielt dieses Jahr eine große Rolle; wir haben auch zwei Tango-Konzerte!), sind ein bewegendes Werk mit gewaltiger emotionaler Wirkung. Ich erinnere mich daran, wie ich es vor einigen Jahren zum ersten Mal live gehört habe – es ließ mich im Wortsinne sprachlos zurück. Diese Komposition hat einen sehr persönlichen Hintergrund: Golijov hatte im Dachboden des Hauses seiner Großeltern einige ihrer Hochzeitsfotos entdeckt. Diese alten Bilder inspirierten ihn dazu, ein Stück über die lebenslange Reise seiner Großeltern zu schreiben – über all das Lachen und die Tränen, die Tänze und die Abschiede. Ich bin mir sicher, dass wir alle einen ganz persönlichen Zugang zu dieser Geschichte finden werden, während uns Klarinette und Streichinstrumente in eine andere Zeit zurückversetzen.

Das Klarinettenquintett ist Max Regers letzte Komposition und vielleicht auch seine lyrischste und tiefgründigste. Es ist eine komplexe, feinfühlige und vielschichtige Arbeit und ein äußerst befriedigendes Hörerlebnis.

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Ihre Diana Ketler, Künstlerische Leiterin
Diana Ketler


METAMORPHOSEN by NOSS

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