Razvan Popovici

 Liebe Freunde der Musik,

Nach einer äußerst gelungenen Jubiläumsauflage im vergangenen Jahr öffnet der Chiemgauer Musikfrühling allen Musikbegeisterten der Region wieder seine Tore.In diesem Jahr wird nicht nur erlesene Klassik gespielt sondern verstärkt auch Jazz, Irish-Fiddle Tunes und sogar alpenländische Volksmusik dargeboten. Wir freuen uns Ihnen zwölf hochkarätige Konzerte in der Traunsteiner Klosterkirche, im Kloster Seeon und im k1 in Traunreut anzubieten. Wie gewohnt wird Sie der Musikfrühling mit Besonderem empfangen: im Eröffnungskonzert wird das Ensemble Raro die erste Aufführung der 1. Rhapsodie von George Enescu, in der fürs Ensemble geschriebene Bearbeitung für Klavierquintett aufführen und gleich am nächsten Tag, im Festsaal des Kloster Seeon, Sie auf eine musikalische Reise durch die österreichische Hauptstadt mitnehmen, bei der Werke von Beethoven, Zemlinsky und Brahms nicht fehlen werden. Einer der Höhepunkte des Festivals wird der Auftritt der gefeierten Sopranistin Juliane Banse in der Klosterkirche die, zusammen mit der künstlerischen Leiterin des Festivals, der Pianistin Diana Ketler, einen Liederabend  mit ausgewählten Werken von W.A.Mozart, J.Brahms und A.Dvorak aufführen werden. Eine persönliche Freude, als Bratschist, wird die Einführung des Publikums in die Geheimnisse des Violaspiels - Die Kunst der Bratsche  bringt Werke von Jean-Marie Leclair, Carl Stamitz, Frank Bridge und Béla Bartók zum Erklingen. Zwei Konzerte der Extraklasse werden in diesem Jahr im k1 in Traunreut veranstaltet: zum einen das Auftritt des Wiener Duos Thomas Gansch-Georg Breinschmid - zwei Querfeldein-Gänger, die zu den Top-Jazzern Europas gehören - die eine ganz eigene Musikwelt darstellen, die „groovt, fetzt, zärtelt, schnalzt, scherzt, wuselt, schnauft und swingt intergalaktisch zwischen dem Stern Jazz und dem Planeten Wien“ (Gabi Burian); zum anderen wird, zum zweiten Mal, ein Werk uraufgeführt - dieses Mal Im Milieu für zehn Spieler des Chiemgauer Komponisten Thomas Hartmann. Das Programm wird mit Meisterwerken von Philipp Glass, Chick Corea und George Gershwin abgerundet.
Schon immer gab es Berührungspunkte zwischen Volksmusik und Klassik. Das Volk hat regelmäßig aus der Hochkultur geschöpft, die Hochkultur hat oft Elemente der Volkskultur übernommen. Da der Chiemgauer Musikfrühling schon immer offen für andere Musikstile war, hat nun erstmals an einem Abend die bayerische Volksmusik einen Platz. Während der Siegsdorfer Harmonika-Spieler Maximilian Schmid und seine Chiemgauer Musikanten alpenländische Volksmusik "auf"spielen, werden die Musiker des Musikfrühlings, u.a. der Geiger Daniel Rowland und die Cellistin Anja Lechner, Volksweisen aus Armenien, Argentinien, Ungarn und Rumänien interpretieren, darunter Werke von Marcelo Nisinman, Tigran Mansurian, György Ligeti und Dino Saluzzi: Aufgspuit - Musiker und Musikanten!
Ein weiterer Höhepunkt im Festsaal des Kloster Seeon wird ddie Gegenüberstellung zweier Meisterwerken: Beethovens Geister-Trio und Messiaens Quartett für das Ende der Zeit. Gefeierte Musiker stehen hierfür auf der Bühne: Die Pianistin Ariane Haering, der Cellist Julian Arp und der Klarinettist Chen Halevi.
„Die Mozartsche Melodie“, schrieb der Jubilar des Jahres 2014, Richard Strauss, „schwebt gleich Platons Eros zwischen Himmel und Erde, zwischen sterblich und unsterblich…“ Das hat die Autorin Eva Gesine Baur dazu inspiriert, Mozart in ihrem neuen Buch als     Mensch und Komponist ganz neu zu betrachten. Als eine Existenz wie jenen  Eros, der in Platons „Gastmahl“ beschrieben wird. Ein     Dämon, ruhelos unterwegs. Ein Mittler zwischen Göttern und Menschen. In einem reinen Mozart-Programm werden die Musiker des   Festivals zusammen mit der Autorin im Festsaal Seeon diesen Mozart hörbar und erlebbar machen. Eine Abenteuerreise in das Innere seines Wesens und seines Werkes.Selbstverständlich werden auch heuer die Kinderkonzerte nicht fehlen: sowohl im Kunstraum Klosterkirche als auch im k1 werden die Kinder in anderen Geheimnissen der Musik eingeweiht: Bühnengeister - Das unsichtbare Publikum.
Großer abschließender Höhepunkt des Festivals wird der Auftritt des kalifornischen Geigers Gilles Apap sein, ein Meister der Verbindung aller Musikstile. Zusammen mit den Musikern des Musikfrühlings wird der Fiddler of Santa Barbara neben einzelnen Sätzen von Bach, Ravel und De Falla auch Irish- und Swing Fiddle Tunes und Gypsy-Melodien aus dem Balkan sowie Country- und Klezmer-Musik interpretieren und improvisieren.
Wir hoffen Ihnen, mit unseren Einfällen, viel Freude zu bereiten und freuen uns sehr von neuem ein zahlreiches Publikum bei den Konzerten des 11. Chiemgauer Musikfrühlings zu begrüßen.

Mit den besten Grüßen,

 

Ihr
Razvan Popovici


Diana Ketler

 Liebe Freunde,

der 11. Musikfrühling wird unterhaltsam, aufregend und voller Überraschungen und ungewöhnlicher Zusammenarbeit. Musiker mit unterschiedlichstem Hintergrund werden sich im Chiemgau treffen und die Brücke zwischen klassischer Musik, Jazz und Volksmusik schlagen. Es ist für uns alle ein Experiment, aber wir sind abenteuerlustig und laden Sie alle ein, dieses Abenteuer mit uns zu erleben. Neue Künstler wie die wunderbare Sopranistin Juliane Banse, die gerade ihr Debut an der Metropolitan Oper gegeben hat; die Königin des Cello Anja Lechner; der unnachahmliche Meister der Kommunikation, der Geiger Gilles Apap; die im Chiemgau gefeierten Musikanten Thomas Hartmann und Maximilian Schmid; der Klarinettenvirtuose Daniel Rowland, die feinfühlige und kluge Pianistin Ariane Haering und natürlich unsere geliebten Freunde Bernhard, Alina, Erik, Julian, Cristian, Eva Gesine, Sergey - das sind nur einige der Künstler, die diese zehn Tage im Mai zu einem wahren Fest der Musik im Chiemgau werden lassen. Ich möchte auch all denen danken, die uns das ganze Jahr über und während des Festivals unterstützen, ganz besonders die Freunde unseres Vereins. Ihr alle seid sehr gute Freunde und ohne Euch wäre das Festival nicht das, was es ist. Aber das alles wäre ohne Razvan nicht möglich, den eigentlichen Motor und die Seele des Musikfrühlings, Musiker mit einer wunderbaren und wichtigen Vision, die er mit grenzenloser Energie verwirklicht. Wir hoffen, dass wir noch mehr von Euch bei den diesjährigen Konzerten sehen werden.

 

Ihre
Diana Ketler
Künstlerische Leiterin
Diana Ketler


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